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NWZonline.de Nachrichten Kultur

„Bachelorette“ erfüllt sich ihren Traum in Oldenburg

05.11.2014
Frage: Wie ist das Leben nach der „Bachelorette“-Sendung?
Hofbauer: Schön. Klar, man wird als Bachelorette erkannt. Aber bisher habe ich auf der Straße nur positive Reaktionen erfahren – von jungen Mädchen, die in Oldenburg ein Foto mit mir machen wollen, bis zur Rentnerin, die mir gratuliert und die Hand schüttelt. Es ist übrigens lustig, dass auch viele Männer die Sendung gesehen haben. Die machen dann Späße, kommen an und sagen: Bachelorette – bitte heirate mich!
Frage: Könnten Sie noch unerkannt losziehen?
Hofbauer: Privat? Das geht jetzt leider nicht mehr.

Auswählen unter 20 Männern – „Evita“ im Großen Haus

Anna Christiana Hofbauer wurde einem Millionen-Publikum durch die RTL-Kuppelshow „Bachelorette“ bekannt, die im August 2014 endete. Darin durfte sie sich als Junggesellin Woche für Woche unter 20 Männern am Ende ihren Traumprinzen aussuchen. Sie wählte Marvin aus.

Nun spielt Hofbauer (26), aus dem Allgäu stammende, ausgebildete Musicalsängerin, in Oldenburg im Musical „Evita“. Premiere ist am 15. November (ausverkauft). Regie führt Erik Petersen, die musikalische Leitung hat Jürgen Grimm. Geplant sind etwa 20 Vorstellungen. Karten unter: Telefon   0441/222 51 11

Mehr Infos unter www.staatstheater.de

Frage: Würden Sie es wieder machen: die Bachelorette sein?
Hofbauer: Ja, unbedingt! Allerdings muss ich ja nicht – ich habe ja jemanden gefunden! Ich habe durch die Sendung ganz viel über mich gelernt. Es war ein riesengroßes Abenteuer, und ich war an Orten, an denen ich noch nie war. Und ich durfte unendlich viel erleben. Es war für mich, als wenn jemand ein schönes Märchenbuch aufmacht und mich als Prinzessin hineinsetzt.
Frage: Mancher sagt: Das war doch alles von RTL erstunken und erlogen. Wie reagieren Sie auf solche Vorwürfe?
Hofbauer: Da war überhaupt nichts gespielt! Man hat mir damals (über Facebook) während der Ausstrahlung der „Bachelorette“-Sendung viel an den Kopf geworfen. Da habe ich dann auch gelernt, was echte Freunde ausmacht. So mancher wollte die Freundschaft ausnutzen, weil ich auf einmal bekannt war. Die haben dann erzählt, die spielt das alles nur. Das war schon erschreckend. Dabei bin ich Musicalsängerin und keine Schauspielerin, ich bin ja nicht singend und tanzend durchs Bild gesprungen. Das war schon verletzend. Schließlich habe ich mich mit Haut und Haaren in das Abenteuer gestürzt. Alles was da geschah, war pur Anna!
Frage: Also sind Sie noch mit dem Marvin aus der Sendung „Bachelorette“ zusammen?
Hofbauer: Ja, wir sind wirklich seit fünf Monaten zusammen. Wir sind megahappy, und er wird auch aus Düsseldorf zur Premiere nach Oldenburg kommen!
Frage: Wie hat das Oldenburgische Staatstheater reagiert, als es erfuhr, dass Sie als RTL-Bachelorette auftreten?
Hofbauer: Ganz professionell. Die haben gesagt: Das ist dein Ding. Man hat weiter zu mir gestanden.
Frage: Keine Angst davor, als Musicaldarstellerin super überzeugen zu müssen, um nicht nur als Bachelorette wahrgenommen zu werden?
Hofbauer: Nein, überhaupt nicht. Ich habe für Oldenburg weit vor der Bachelorette vorgesungen. Ich bin ausgewählt worden, weil ich meinen Job beherrsche.
Frage: Ist die Rolle der Evita eine Traumrolle?
Hofbauer: Das war ein Mädchen-Traum, schon immer. Evita ist eine ganz große, besondere Rolle. Wie etwa die Rolle der Christine in „Phantom der Oper“, davon hatte ich immer geträumt, und als ich dann die Rolle gesungen habe, war ich auch ungeheuer glücklich. Jeder, der Musical-Darsteller wird, will diese großen Rollen mindestens einmal in der Karriere spielen. Alles andere wäre gelogen.
Frage: Singt man nur die Rolle oder haben Sie sich auch mit dem Leben von Evita Peron befasst: Präsidentengattin, politisch prominent, jung gestorben?
Hofbauer: Sie muss eine eindrucksvolle Persönlichkeit gewesen sein. Ich habe mich richtig eingelesen, Bücher gewälzt, Originalfotos angesehen. Ich möchte keine Fantasie-Evita spielen, sondern eine, die nah an der echten Person ist. Außerdem habe ich mir Videos von Evita angeschaut. Was für Gesten hatte sie? Wie sprach sie? Selbst im Schlaf denke ich inzwischen an Evita.
Frage: Schon aufgeregt wegen der „Evita“-Premiere am 15. November?
Hofbauer: Die Aufregung kommt, wenn ich am Tag der Premiere in die Maske gehe. Ich bin besonders angespannt, wenn Menschen im Publikum sitzen, die ich kenne. Meine Eltern, meine Familie, mein Freund werden da sein.
Frage: Wo sind Sie eigentlich zu Hause?
Hofbauer: Gute Frage. Meine Heimat ist das Allgäu. Man sagt ja immer: Das Zuhause ist, wo das Herz ist, deswegen sind das gerade Düsseldorf und Oldenburg. Aber eigentlich wohne ich in Berlin.
Frage: Schon ein wenig in Oldenburg erlebt?
Hofbauer: Eine große, süße Stadt mit einem schönen Kern. Ich sitze gern im Café.
Frage: Haben Sie eigentlich ein Lebensmotto?
Hofbauer: Klar: Gesund sein, glücklich sein, das Leben genießen.
Dr. Reinhard Tschapke Redaktionsleitung / Kulturredaktion
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