Ofenerfeld - „Alle Jahre wieder“ präsentiert die Awo Metjendorf im Heinrich-Kunst-Haus in Ofenerfeld einen Basar mit ausgesuchten und qualitativ hochwertigen Angeboten – überwiegend weihnachtliche Geschenkartikel aber auch ganz praktische Dinge wie selbstgefertigte Seifen, warme Socken und Mützen, Kerzen in allen Farben und Formen. Dazu passende Kerzenhalter aus Holz und Metall.

Ursula Friedrich sitzt gemütlich mit ihrer Freundin Helga Osterloh beim Kaffee im Heinrich-Kunst-Haus und zeigt ihren Einkauf: zwei schöne Kerzen. „Die eine ist für mich und die zweite für meine Schwiegertochter in Oldenburg“, erzählt sie. Ihre Freundin will sich erst den Kaffee schmecken lassen und dann noch gemütlich an den elf Ständen vorbeigehen, um sich „was Schönes auszusuchen“.

Vielleicht kommt sie auch an dem Stand von Johanne Blank-Bender vorbei, die eine Vielzahl an selbst gefertigten Seifen anbietet. „Alle ohne tierische Fette und aus reinen pflanzlichen Stoffen“, betont die Petersfehnerin. Einem älteren Herrn aus Oldenburg versichert sie, dass ihre Rasierseifen besonders viel Rizinusöl enthalten, damit der Schaum im Gesicht länger hält.

Die Stimmung im Heinrich-Kunst-Haus strahlt eine besondere Gemütlichkeit aus – und mitten drin steht ein großes Kuchenbuffet. Als Standgebühr musste eine Torte oder ein Kuchen entrichtet werden. Man war sehr kreativ und Doppelungen wurden vermieden. So gab es feine Sahnetorten, Nusskuchen, gedeckten Apfel und vieles mehr. Natürlich duftete es auch schon ein bisschen nach Lebkuchen. Welche soziale Einrichtung den Erlös bekommt, wird noch beschlossen. Frerich Janßen organisiert zusammen mit Norbert Leinigen den Basar. „Anfangs haben unsere Mitglieder all die Dinge selbst produziert“, erzählt Janßen. Heute bedient sich die Awo am Markt und sucht sich aus, wer schönen Schmuck, kreatives Spielzeug, hübschen Weihnachtsschmuck oder Weihnachtskarten und anderes anbietet. „Trödel und Flohmarktsachen werden Sie bei uns nicht finden“, sagt Norbert Leinigen.

Ulla Säftel verkauft als einzige noch selbst gestrickte Socken und Mützen für die Awo. „Die Marmelade verkaufe ich für die Aktion Schuhkarton, vom Erlös werden dann schöne und brauchbare Sachen für diese Aktion gekauft“, erzählt sie. Im Nebengebäude hat Gerold Albers seine Laubsägearbeiten aufgebaut. Filigrane Engelchen, Sterne und feinsten Baumschmuck sägt er mit seiner elektrischen Dekupier-Säge, einer Art Laubsäge, aus. Sein Verkaufsschläger sind aber die Schwippbögen. „Rund 16 Stunden sitze ich an einem normalen Schwippbögen“, hat er ausgerechnet. „Aber an dem mit dem verdeckten Kabel und den elf elektrischen Kerzen sitze ich schon etwas länger“, sagt Albers. Seine Weihnachtspyramiden hat er noch zu Hause gelassen. „Ist noch ein bisschen früh“, meint er. Demnächst stellt er in der Festung Grauerort (bei Stade) aus.