Bürstel - So putzig sie aussehen – Alpakas können ganz schön garstig reagieren, wenn sie sich bedroht fühlen. „Sie sind sehr gut geeignet für die Bewachung von Schafherden“, erzählt Alpaka-Züchter Rainer Fortmann. Mit ihren spitzen, scharfen Zehen schlagen die wolligen Kameltiere selbst einen Wolf in die Flucht, so Fortmann.

Am kommenden Sonntag, 30. November, werden seine Alpakas aber zahm bleiben, schließlich gehören Menschen nicht zu ihren natürlichen Feinden. Und möglichst viele davon erwartet Familie Fortmann zum Alpaka-Tag auf ihrem Hof in Bürstel. Von 11 bis 17 Uhr bekommen die Besucher rund um das Melkhus am Ganderkeseer Weg allerhand geboten – nicht nur aus feinster Alpaka-Wolle.

Kunstwerke und Nützliches aus Eisen und Blech präsentiert zum Beispiel Metallbildner Oswald Ackermann: Mit seiner CNC-Maschine kann der Rethorner alle möglichen Vorlagen aus dem Computer schneiden und fräsen, er baut aber auch Feuer- und Klangschalen sowie Rauchschalen mit „harmonischen Düften“.

Dekorative Floristik hat Insa Scherschanski beim Alpaka-Tag zu bieten: Die Inhaberin des Floristik-Fachgeschäftes „Wildwuchs“ in Bürstel arbeitet viel mit jahreszeitlich passenden Naturmaterialien. Mit von der Partie ist auch wieder Horst Schulz aus Bookholzberg, der hölzerne Futterhäuser, Nistkästen und Weihnachtsdeko herstellt.

Weitere Aussteller sind am Sonntag die Hobbykünstlerin Zita Hobbensiefken mit Bildern und Fotografien, Imker Jürgen Stöver, der Seifen aus Honig und Wachs-Kunstwerke anbietet, Taina Grybowski mit urigen Skulpturen aus Rickelpfählen, der Kettensägenschnitzer Uwe Rethorn und Gaukler „Lorenzo“, der mit seinen Jonglagen und Seifenblasen vor allem die Kinder unterhalten wird.

Dazu kommt das reichhaltige Fortmann’sche Angebot an Modischem und Kuscheligem aus hochwertiger Alpaka-Wolle. „Die Garne kommen diese Woche noch ganz frisch aus Dänemark“, verspricht der Züchter. Und auch lebende Tiere aus seiner Zucht sind aus der Nähe zu sehen – mit Sicherheit ganz friedlich.