Hude/Hurrel - Werner Ganteföhr habe hervorragend gewirkt für Hude, stellte Bürgermeister Holger Lebedinzew während der jüngsten Ratssitzung fest. Das Lebenswerk des Malers und Grafikers, der von 1979 bis zu seinem Tode im Jahr 2013 in Hurrel lebte und arbeitete, soll jetzt besonders gewürdigt werden.
Bei einer Enthaltung hat der Huder Gemeinderat zugestimmt, einem zentralen, gemeindeeigenen Platz an der Straße „Am Brink“ in Hurrel den Namen Werner-Ganteföhr-Platz zu geben.
Die Ratsmitglieder Peter Zwiener (SPD) und Marlies Pape (FDP) hatten die Namensgebung beantragt, um das Werk des Hurreler Künstlers zu würdigen. Drei Ölbilder Ganteföhrs hängen als Leihgabe auch im Huder Rathaussaal. Sie zeigen die Klosterruine, die Klostermühle und die Elisabeth-Kirche. Zur Jahreswende 2015/2016 fand eine Ganteföhr-Ausstellung in der Volksbank in Hude statt.
Geplant ist, dass auf dem künftigen Werner-Ganteföhr-Platz in Hurrel auch eine Stele an den Künstler erinnert, der dort, ganz in der Nähe, auf seinem Hof lebte.
Die Kosten für die Stele will die Witwe des Künstler, Birgit Ganteföhr, übernehmen, wie Zwiener und Pape in ihrem Antrag betonten.
