WüSTING - Wie immer am zweiten Sonnabend im März feiern die Kameraden den Feuerwehrball. Die Speelkoppel führte den Dreiakter „Een Matjes singt nich mehr“ auf.

Von Benno Hespe

WÜSTING - Ein ganzes Jahr lang sind die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Wüsting dienst- und einsatzbereit, nur den zweiten Sonnabend im März halten sie sich frei. Das hat seinen guten Grund, denn dann wird der jährliche Feuerwehrball gefeiert. Am vergangenen Sonnabend war es wieder soweit, vorschriftsmäßig mit ihrer blauen Feuerwehruniform bekleidet, schwebten sie mit ihren Frauen bzw. Partnerinnen zu den flotten Rhythmen von „Rolfs Stimmungsfass“ über die Tanzfläche.

Zu diesem Tanzvergnügen, das mit einer Theateraufführung eingeleitet wurde, begrüßte Ortsbrandmeister Gerold Cartens im Gasthof Buchholz neben den zahlreichen anderen Besuchern Bürgermeister Axel Jahnz, Erste Gemeinderätin Maritta Bogun, Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf sowie die Ehrengemeindebrandmeister Karl Oeltjen und Heino Pieper. Auch Abordnungen der benachbarten Wehren Altmoorhausen, Hude und Köterende gehörten zu den Gästen.

Zum Auftakt sorgte die Großenkneter Speelkoppel „De Spaassmaker“ mit der Aufführung des plattdeutschen Stücks „Een Matjes singt nich mehr“ für Unterhaltung und gute Laune. Sie war nach zwölf Jahren erstmals wieder mit einer Theateraufführung in Wüsting zu Gast.

In dem Dreiakter ging es um den 50 Jahre alten Hans-Otto Semmelhack, der so langsam daran denkt, doch noch zu heiraten. Als seine spätere Frau hat er sich die Tochter seines Chefs „ausgeguckt“, die aber zeigt sich von ihrer kalten Seite. Wie üblich geht es im Laufe der Handlung ziemlich turbulent auf der Bühne zu – bis am Ende doch alle zufrieden sind.