WüSTING - Sie rollen an, die Aussteller, von nah und fern. Der Aufbau für die große Agrar- und Freizeitmesse Landtage Nord hat begonnen, es herrscht Ausnahmezustand in Wüsting.
Aus Friesoythe, aus Holland, aus Ludwigsburg kommen die Teams der ausstellenden Firmen angereist, große Lkw mit schwerer Last rumpeln über die Felder, Wohnwagen, Traktoren, VW-Busse mit Anhängern, erster Stopp ist im Eingangsbereich des Messegeländes.
Das rund 13 Hektar große Ausstellungsgelände ist mit zum Teil befestigten Wegen und fest verlegten Versorgungsleitungen klar strukturiert und ermöglicht eine schnelle Orientierung. Im Messe- und Informationszelt erhalten die Aussteller ihre Ausweise, Geländepläne und eine kurze Einweisung, wie sie zu dem ihnen zugewiesenen Platz finden.
Gabelstapler auf Abruf
Das Messeteam steht den aufbauenden Firmen für Fragen zur Verfügung, eigens für die Veranstaltung eingestellte Aushilfskräfte sind während des Aufbaus auf dem Gelände unterwegs und sorgen dafür, dass eventuell auftretende Probleme beseitigt werden. Kleine Gabelstapler, vom Veranstalter zur Verfügung gestellt, stehen auf Abruf für Rangier- und Transportarbeiten an Ort und Stelle bereit.
Der Aufbau am Mittwoch erfolgte unter erschwerten Bedingungen, heftige Regenschauer und plötzliche Windböen sorgten für flatternde Planen und waren bei vielen der anfallenden Arbeiten hinderlich. Zwischendurch täuschten ein paar Sonnenstrahlen die fleißigen Arbeiter, die unverdrossen in Öljacken gehüllt weiter arbeiteten muss ja fertig werden.
Reibungsloser Ablauf
Insgesamt aber verlief der Messe-Aufbau der gesamten Ausstellung bisher reibungslos, so Ute Thümler und Holger Kreye, Projektleiter der Landtage Nord, unsere Erfahrungen der vergangenen Jahre sind da schon hilfreich, wir passen uns immer wieder dem aktuellen Bedarf der aufbauenden Firmen an.
Die Aufbauarbeiten auf dem Messegelände werden auch im benachbarten Kindergarten aufmerksam verfolgt. Die Kinder schauen von Anfang an zu, erzählt Kindergartenleiterin Jutta Onkes. Ganz besonders angetan ist Onkes davon, dass der Veranstalter alle Kindergärten der Gemeinde zu einem kostenlosen Besuch der Erlebwas-Messe einlädt.
Ebenfalls vis ` vis vom Messegelände wohnen Helga und Herbert Heinemann. Von der hektischen Betriebsamkeit auf dem Gelände quasi direkt hinter ihrem Gemüsegarten lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Lärmbelästigung sei nicht erwähnenswert, so die Heinemanns, und beide sehen die vier Tage auch so als eine Art Ausnahmezustand, danach ist ja alles wieder vorbei. Und letztlich profitieren ja auch alle Geschäftsleute im Ort von den vielen Besuchern, schmunzelt Herbert Heinemann so auch seine Tochter Bettina, deren Gästezimmer schon lange ausgebucht sind.
