WüSTING - Mehr als 40 Zuhörer erlebten jetzt im Studio „Kunst und Landschaft“ der Familie Winkler in Wüsting einen außergewöhnlichen zweistündigen Liederabend. Unter dem Motto „Hab ich nicht geliebet und gelebt?“ gaben die Sopranistin Stefanie Wüst und der bekannte Cembalist Gösta Funck, ein Meister historischer Tasteninstrumente, auf Einladung des Huder Kulturvereins „Impuls“ ein Sommerkonzert.

Das Duo bot ein abwechslungsreiches Programm mit Kompositionen von Schillers Zeitgenossen, die sich auf dramatische Szenen und Gedichte Schillers bezogen, gewissermaßen Vertonungen seiner Zeit.

Im Schiller-Jahr 2009, zum 250. Geburtstag des Dichters, zeigte das Konzert Beispiele für die Faszination, die Schillers Werk auf die Musikwelt ausübte – damals wie heute.

Zum Schluss des Konzertabends bekamen die beiden Künstler viel Applaus und Blumensträuße, die die neunjährige Paula Thurow überreichte. Sie ist das jüngste Mitglied des Kulturvereins „Impuls“.