WüSTING - Spannungsgeladen, ein klein wenig blutig und gerade deshalb so unterhaltsam war am Mittwoch der Seniorennachmittag im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Wüsting: Autor Karl-Wilhelm Gabbert las bei Kaffee, Tee und frischem Butterkuchen aus seinem Krimi „Blutspur nach Sylt“ vor.
Besonders interessant: Die Zuhörer erkannten den einen oder anderen Ort des Geschehens durch die Beschreibung im Buch wieder. Schließlich stirbt das erste Opfer im Krimi, Kathrin Herzberg, beim Sturz mit dem Auto von einer Oldenburger Autobahnbrücke in die Hunte. Der Hauptakteur, Frank Löwenau, ist Studienrat in Oldenburg und ermittelt auf eigene Faust. Denn ihm ist klar, dass der Tod seiner Verlobten kein Unfall sein kann.
Die junge Frau bleibt nicht die letzte Tote im Werk von Karl-Wilhelm Gabbert. Die Blutspur führt nach Sylt.
Der Autor war von 1967 bis 1996 Oberstudiendirektor an den Berufsbildenden Schulen I und dem Wirtschaftsgymnasium in Oldenburg und kennt die Region wie seine eigene Westentasche. „Blutspur nach Sylt“ ist im Jahr 2003 erschienen. 2005 folgte der Krimi „Mörderische Sommerferien“. Beide Geschichten spielen in der Region rund um Oldenburg.
