WüSTING/OBERHAUSEN - Das Jahr geht zur Neige. Ein Grund für die Wüstinger Landfrauen, die abwechslungsreichen Monate, geprägt von interessanten Veranstaltungen und Vorträgen, mit einer Weihnachtsfeier abzuschließen. Über 60 Frauen waren Dienstagabend der Einladung von Imka Claußen, 1. Vorsitzende des Landfrauenvereins Wüsting, in die Gaststätte „Zur Krone“ in Oberhausen gefolgt und genossen das Weihnachtsessen, das abwechslungsreiche Abendprogramm sowie im Anschluss das gemütliche Beisammensein.
Die Kinder des „Wöschenlanner Heimatvereens“ trugen nicht unerheblich zum Gelingen des Abends bei, erheiterten sie doch die Gäste mit der Aufführung des Theaterstückes „Zaubern kann gefährlich sein“. Das Weihnachtsmärchen handelt von Kuscheltieren, die lebendig werden und die sich auf den Weg zu Knecht Ruprecht machen, um sich zu beschweren, dass sie schlecht behandelt wurden. Kleine Puppen, Zwerge, Monde und Wolken – die Kostüme der 25 Schauspieler, genäht von Ute Lange und Gerlind Mönnich, waren hübsch anzuschauen, die Kinder waren in ihren Rollen allesamt überzeugend. Einstudiert hatten das Theaterstück wie in jedem Jahr Christa Bley und Bianca Junker, zeitweise verstärkt von Eike Dörries. Mit lang anhaltendem Applaus wurden die Schauspieler von den begeisterten Landfrauen verabschiedet.
Nach einer kurzen Pause stolperte Clown Stefan Riesenzwerg – „außen Riese, innen Zwerg“ – auf die Bühne, zog sich mit Hilfe der Landfrauen sein Sakko richtig herum an und begann dann mit einer höchst abwechslungsreichen Show. Stefan Isenberg, Künstler, Musiker und Tausendsassa, bot den amüsierten Zuhörerinnen eine abwechslungsreiche Mischung aus Zauberei, Clownerie und Musik. Mit viel Gesang und seiner „Gitarre aus Schleswig Holzstein“, alternativ einer Mundharmonika, tauschte der Künstler Keksrezepte mit den Landfrauen aus, alle sangen vergnügt „In der Weihnachtsbäckerei“.
