WüSTING - Mit dem ersten Advent wurde in Wüsting offiziell die Weihnachtszeit eingeläutet. Denn auch wenn das Wetter die Gemeinde in einen ungemütlichen Sturm tauchte, kamen die Besucher scharenweise zum alljährlichen Weihnachtsmarkt.

Dort sorgten Karussellfahrten für kindlichen Spaß und Mutzenmandeln fürs leibliche Wohl. Aber eigentlich kamen sie alle nur wegen ihm: dem Weihnachtsmann. Am Nachmittag gab der sich nämlich höchstpersönlich die Ehre. Mit seiner Kutsche, ein Pony davorgespannt, fuhr er vor und überraschte die Kinder.

Aus seinem Jutesack holte er eine Gabe nach der anderen. 200 solcher Geschenke, gefüllt mit Süßigkeiten und Spielzeugen, hatte der Bürgerverein Wüsting in den vergangenen Tagen verpackt. Nach wenigen Minuten waren sie alle weg, versichert der Vorsitzende Heinz Steinmüller.

Der Bürgerverein hatte den nunmehr 21. Weihnachtsmarkt zusammen mit dem Schützenverein Wüsting und der Landjugend Oberhausen organisiert. Steinmüller zieht trotz Wind und Wetter ein positives Fazit. Höhepunkt sei sicherlich der Weihnachtsmann gewesen, doch auch die Kunsthandwerks-Ausstellung habe viele Bewunderer gefunden, ebenso die Schießübungen. „Gegen die großen Weihnachtsmärkte können wir kaum ankommen, aber ist es uns dennoch gelungen, zahlreiche Aussteller und Schausteller zu bewegen, für diese paar Stunden hierher zu kommen“, berichtet Steinmüller. Einziger Wermutstropfen: Weil das Stroh in diesem Jahr so teuer ist, konnte der traditionelle Strohballen-Nikolaus nicht errichtet werden. Doch im nächsten Jahr, verspricht der Vorsitzende, werde die Tradition wieder fortgesetzt.