Dötlingen - Stille und Einkehr, zarte Töne, ausgewählte Texte und ein Musiker-Duo, das mit viel Einfühlungsvermögen in der St. Firminus-Kirche in Dötlingen für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte. So gestaltete sich das Konzertereignis am späten Sonntagnachmittag im Gotteshaus. Die Wildeshauser Markus Häger (Tasten, Gesang und Wort) sowie Thomas Schlegel (Akustikgitarren und Gesang) hatten unter dem Titel „Komm mit und spür den Himmel“ zu einer Konzertwinternacht nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel eingeladen.

Der Ruf wurde von vielen Gemeindemitgliedern und Musikfreunden erhört. Die Kirche war bestens besucht. Viele schlossen die Augen, um sich ganz auf das Gehörte zu konzentrieren.

Mit einer Improvisation und Meditation schafften Häger, Organist der Dötlinger Gemeinde, und Schlegel gleich zu Beginn den Übergang zur Ruhe und damit, den Weg zur Meditation zu öffnen. Das Motto des Konzertes „Winternacht/Alles still“ von Theodor Fontane unterstrichen kurze Klaviergedanken. „Kraniche“ von Hermann van Veen schlossen sich an, um im „Erdenduft und Erdenglanz“ nach Hans Zimmermann, „Das Loch in der Banane“ (Klaus Weilland) und in „Windmills on my mind“ (Musik: Michel Legrand) zu münden.

„Komm mit und spür den Himmel“ von Fritz Baltruweit, Pastor und Liedermacher, teilte sich als Wortmeditation in zwei Teile auf, unterbrochen durch ein Gitarrensolo zu „Angels“ (Erich Roche).

Schließlich fanden die 14 ausgewählten Stücke und Wortbeiträge im Schlusslied „Övver de stillen Straaten“ (Theodor Storm) einen Schlussakzent, der mit reichlich Beifall belohnt wurde.

Auch mit dieser Winternacht schafften es Schlegel und Häger, einen musikalischen Beitrag zum Jahreswechsel zu bieten, der bestens ankam. Tags zuvor waren sie mit dem Programm bereits in der Dünsener Zufluchtskirche aufgetreten.