Fleißige Hände werkelten in der Weihnachtswoche in der Pfarrgemeinde Barßel. Mit vereinten Kräften stellte das Team rund um Konrad Schulte die alljährliche Weihnachtskrippe im Altarraum auf. Seit 25 Jahren wiederholt sich diese Tradition nun schon und die ehrenamtlichen Helfer sind noch immer mit Begeisterung dabei (Bild unten). Auf rund 50 Quadratmetern entstand die Szenerie um die Geburt des Christus Kindes. „Wir bereiten alles mit Liebe und Sorgfalt vor“, sagt der 79-jährige Georg Teich, selber seit 20 Jahren beim „Krippenteam“. Und auch Werner Harms, Gerd Dänekamp, Anne Phillips und Maria Schulte ließen mit Begeisterung die Landschaftskulisse und den legendären Stall entstehen. Am Heiligen Abend war es geschafft, bis es im kommenden Jahr mit dem Krippenbau von Neuem beginnt.

Gut geschossen wurde beim Zugpokalschießen der „Hubertus“ Schützen Scharrel (Bild unten) auf dem eigenen Schießstand. Vorsitzender Willi Hinrichs zeigte sich erfreut, dass alle drei Schützenzüge jeweils mit kompletter Mannschaft, also insgesamt mit 12 Schützen teilnahmen, von denen die jeweils zehn besten Schützen in die Wertung kamen. Geschossen wurde mit dem Kleinkaliber, je Schütze zehn Schuss. Souverän sicherte sich Zugführer Josef Müller vom Schützenzug III - Scharrel-Ort – auch diesmal wieder den Zugpokal mit stolzen 942 Ringen. Den zweiten Platz belegte der Schützenzug I – Bätholt – mit 900 Ringen vor dem Schützenzug II – Langhorst-Neuwall- Heselberg - der mit 898 Ringen den dritten Platz belegte. Als tagesbester Schütze und damit auch zugleich bester Schütze des erfolgreichsten Zuges war mit 99 Ringen Zugführer Josef Müller. Mit 97 Ringen war Karla Laing beste Schützin im Zug II und Andreas

Bischoff bester Schütze im Zug I.

Über mehr Mobilität und Flexibilität freuen sich die 20 Bewohner und Mitarbeiter des Caritas Wohnheims an der Mootzenstraße am Dorfpark in Ramsloh (Bild oben). Seit kurzem steht dort ein nagelneuer, moderner, neunsitziger Kleinbus. Verwaltungsleiter Bernd Rieken freute sich über die Anschaffung, die dank einer Förderung von 80 Prozent der Kosten durch die Behindertenhilfe „Aktion Mensch“ getätigt werden konnte. „Der Kleinbus mit Vorrichtungen zur Beförderung von Rollstuhlfahrern ist für die Mobilität der Bewohner dringend erforderlich“, sagte Rieken. Der Bus für das mittlerweile komplett bezogene Haus soll für Fahrten zu Hausärzten und Fachärzten, therapeutischen Maßnahmen oder zum Einkaufen, für Sonderfahrten zur Werkstatt, für Gemeinschaftsurlaub der einzelnen Wohngruppen, für Ausflugs- und Freizeitfahrten an Wochenenden und für Fahrten nach Dienstschluss oder zu Freizeitangeboten genutzt werden. „Aufgrund fehlender öffentlicher

Verkehrsmittel in unserem Flächenlandkreis sind eigene Fahrzeuge im Wohnheimbereich unbedingt notwendig,“ betonte der Verwaltungsleiter. Und auch die Augen der Bewohner strahlten ob dieses neuen Zugewinns. „Wir bedanken uns herzlich für die große Zuwendung und sind sehr dankbar für die neuen Möglichkeiten“, so die Bewohner.

Spenden über Spenden wurden während der Feiertage auch in Ramsloh und Barßel verteilt. Während sich der Kindergarten St. Jakobus Ramsloh und mit ihm Leiterin Bärbel Eschen über einen Scheck in Höhe von 300 Euro für die Neuanschaffung von speziellen Kinderspielzeugen vom Nikolausverein, vertreten durch Reane Schoof und Ludger Thedering, freute (Bild ganz unten) verteilten die Kleinen des Kindergartens „Heilige Familie“ in Barßel (Bild unten) selber Geschenke. Rund 80 Tüten hatten die Kinder und ihre Betreuerinnen für die Außenstelle der CarLa in der Marienschule mitgebracht. Die Geschenke, Bastelarbeiten und Süßigkeiten sollten sozial schwächer gestellten Familien helfen, ebenfalls ein schönes Fest zu verbringen. Elisabeth Münzebrock, Leiterin des Kindergartens, freute sich, dass die Aktion „Kinder helfen Kinder“ bei den Kleinen auf so große Resonanz gestoßen war. Auch die Mitarbeiter der

Lebensmittelausgabe und deren Kunden zeigten sich vom sozialen Engagement der Jüngsten beeindruckt. „Ein ganz toller Beitrag, der uns hilft, Freude zu verbreiten“, lobten die CarLa-Mitarbeiter.

Ebenfalls spendabel zeigte sich auch Barßels Bürgermeister Bernd Schulte. Er besuchte in der Vorweihnachtszeit den örtlichen Wochenmarkt und erfreute die anwesenden Marktbeschicker mit kleinen Präsenten und guten Wünschen.

Aufgespielt haben die Musiker des Musikvereins Strücklingen in Bollingen. Seit über 25 Jahren ist es für die Bläsergruppe eine Selbstverständlichkeit, die Christmette in der Kapelle des Alten- und Pflegeheims St. Michael-Stift in Bollingen musikalisch gekonnt zu umrahmen. Für alle diejenigen, die nicht an der Messe teilnehmen konnten, gab es eine Zusatzvorstellung: Im Anschluss an die Christmette besuchten die Musiker noch die einzelnen Stationen des Hauses, um für die Bewohner das Weihnachtsfest mit festlichen Klängen einzuläuten. „Wir haben die Musik sehr genossen und uns gefreut, dass wir in diesen Genuss kamen“, so die Bewohner über den Auftritt der Bläser.