Seefeld - Eine musikalische Zeitreise durch sechs Jahrhunderte bietet das Quartett Grenzgänger. Am Freitag, 24. März, tritt es ab 20 Uhr mit dem Programm „Brot & Rosen“ in der Seefelder Mühle auf.
Grenzgänger holen längst vergessene Volks- und Liebeslieder aus Archiven und alten Büchern und interpretieren sie so, dass ihnen das Alter nicht anzumerken ist. Musikalisch gehen Blues, Soul, Chanson, Swing, irische und amerikanische Folkmusik, Rap, orientalische und lateinamerikanische Rhythmen eine unverwechselbare Mischung ein.
An der Spitze des Quartetts steht der Bremer Liedermacher Michael Zachcial, der die deutsche Geschichte und die alten Lieder mit dem Hier und Jetzt verbinden will. Mit seiner Stimme verschmilzt das Cellospiel von Annette Rettich, während Felix Kroll mit seinem Akkordeon ein ganzes Orchester auf die Bühne zaubert. Neu im Quartett ist der Gitarrist Frederic Drobnjak, der im Stil von Django Reinhardt spielt. Damit musiziert das Quartett im 25. Jahr seines Bestehens so druckvoll und virtuos wie selten.
Das Quartett hat schon fünfmal den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhalten. Zudem sind Veröffentlichungen der Gruppe mehrfach in der angesehenen SWR-Liederbestenliste zur CD des Monats gewählt worden. Und das Deutschlandradio hat die Musiker als deutschen Beitrag zum Festival der Europäischen Rundfunkanstalten in Norwegen entsandt.
Auch international sind vier Grenzgänger erfolgreich: Sie sind in der Tschechischen Republik, Irland, Nordirland, Polen, Österreich und Schweden aufgetreten.
Der Eintritt kostet 14 Euro. Karten können im Mühlenbüro unter Telefon 04734/1236 oder per E-Mail unter kulturzentrum@seefelder-muehle.de reserviert werden.
