Direkt am Nordrand des Harz liegt die alte Kaiserstadt Goslar. Als Weltkulturerbe und alte Kaiserstadt zog der pittoreske Ort die 60 Mitglieder der Kolpingfamilie Barßel auf ihrer Vier-Tagesfahrt sofort in den Bann. Die tausendjährige Stadt Goslar ist mit ihrem historischen Flair, den kulturellen Schätzen und der wunderschönen Innenstadt ein beliebtes Urlaubsziel bei Kultur- und Städtereisenden.
Auf der Hinfahrt wurde die Firma Halberstädter Würstchen und Konserven besichtigt. Nach einem Rundgang mit anschließendem Mittagessen fuhr der Bus Richtung Goslar. In einem schönen Hotel in der Altstadt wurde Quartier bezogen. Am nächsten Tag wurde den Teilnehmern von zwei Stadtführern die Geschichte der Stadt erzählt und markante Punkte und Bauwerke erklärt. Sehenswert war die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtete Kaiserpfalz mit Ihrer umfangreichen Ausstellung zur Geschichte des Wanderkaisertums.
Auf dem Marktplatz zum Beispiel erzählt, hoch oben im Giebel eines Hauses, ein imposantes Glockenspiel anhand eines Figurenumlaufes viermal täglich die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Auch die Kirchen und Kapellen Goslars, Befestigungsanlagen und die Gildehäuser luden die Kolpinger zu einem Gang in vergangene Zeiten ein.
Nach einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag in der St. Jakobuskirche war ab Mittag eine große Harz- Rundfahrt mit Sehenswertes der Umgebung angesagt. Zuerst fuhr der Bus zur Glasmanufaktur Harzkristall in Derenburg. In der Derenburger Hütte wird noch direkt am Hüttenofen nach alter Handwerkskunst traditionell Glas hergestellt und veredelt. Auf dem angebotenen Erlebnisrundgang „manufaktOur“, bei dem die Gäste die Gluthitze des Ofens hautnah spüren und den Glasmachern bei der anstrengenden Arbeit zuschauen können, erfuhren die Besucher alles rund um das Thema Glas.
Die beliebte Stadt Wernigerode mit dem historischen Stadtkern und den aufwendig restaurierten und farbenfrohen Fachwerkhäusern war das nächste Ziel. Mit dem Reiseführer ging es mit dem Bus und zu Fuß durch die Altstadt. Besonders sehenswert waren die Reste der Stadtbefestigungsanlagen, das Krummelsche Haus, dessen Front lückenlos mit einer geschnitzten Holzfassade bedeckt ist, das kleinste Haus, das älteste Haus und natürlich das Schloß, welches majestätisch über der Stadt thront. Am Montag machte die Reisegruppe sich auf den Heimweg.
