ZETEL - Das Ergebnis wurde mit großer Freude aufgenommen. Die wissenschaftliche Arbeit ist damit nun abgeschlossen.
Von Dagmar de Levie
ZETEL - Im Herbst vergangenen Jahres beteiligte sich das Zeteler St. Martins-Heim an einem Forschungsprojekt der Universität und der Fachhochschule Osnabrück. Grundlage war eine Dissertation, die die Schwestern Claudia Schröder (Osnabrück) und Gabriele Schröder-Siefker (Oldenburg) gemeinsam in Angriff genommen hatten. Die Arbeit sollte sich unter anderem damit befassen, inwieweit Bewohner, Angehörige und Personal mit der Zeteler Einrichtung zufrieden sind. In diesem Zusammenhang entwickelten die beiden Frauen Fragebogen, die sie unter anderem anlässlich des traditionellen Sommerfestes im Sankt-Martins-Heim an die Angehörigen verteilten.Inzwischen haben die Schwestern die Aktion ausgewertet. „Teilgenommen haben circa 70 Personen, die Bewohner wurden persönlich befragt, Angehörige und Mitarbeiter füllten den Fragebogen aus“, berichten Claudia Schröder und Gabriele Schröder-Siefker. Die Bereiche Verwaltung, Wohnqualität, Hauswirtschaft, Betreuungsqualität, Pflege und psychosoziales Wohlbefinden sowie die Zufriedenheit insgesamt seien bewertet worden. „In allen drei Befragungsgruppen wurde die Gesamtzufriedenheit mit sehr gut bis gut bewertet“, berichten die Schwestern.
Diese positiven Ergebnisse seien vom Vorstand des Diakonischen Werkes, der Heimleitung und den Mitarbeitern mit großer Freude aufgenommen worden. Sie hätten bestätigt, „dass eine konsequente Ausrichtung auf die Zufriedenheit der Bewohner der richtige Weg ist, um ein modernes Haus zu führen“.
Befragung in zwei Altersheimen
Das Sankt-Martins-Heim steht in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Zetel. Vorsitzender ist Pastor i.R. Reinhold Carels. Er hatte die Befragungs-Aktion ebenso wie der Heimleiter, Diakon Ernst-Martin Klein, befürwortet und unterstützt. „Wir sind an der Beurteilung sehr interessiert“, hatten beide bekundet. Neben der Zeteler Einrichtung hatten die Schwestern Gabriele Schröder-Siefker und Claudia Schröder ihre Befragungsaktion auch in einem Delmenhorster Altersheim durchgeführt, das hinsichtlich der Bewohner- und Bettenstrukturen vergleichbar ist. Die beiden Frauen arbeiten gemeinsam an ihrer Dissertation.
