Zetel - Er zählt zu den beliebtesten Heiligen sowohl in der katholischen als auch evangelischen Kirche. Kirchen und Einrichtungen sind nach ihm benannt und ohne ihn gäbe es wohl kaum einen Laternenumzug oder auch das Martinsessen. Die Rede ist von Martin von Tours, besser bekannt als St. Martin. Zetels Pastorin Sabine Indorf kündigt an: „Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Zetel will dem früheren Bischof gedenken, der durch sein barmherziges und selbstloses Handeln zum Vorbild für ein menschliches Christentum wurde. Am Freitag, 9. November, feiern wir ihm zu Ehren in der St.-Martins-Kirche einen Gottesdienst zu St. Martin.“ Beginn ist um 18 Uhr. In dem Gottesdienst wird die Martinsgeschichte erzählt, außerdem wird die Gemeinde das Martinslied singen.

Mit dabei ist auch ein St. Martin zu Pferd. In Begleitung des reitenden Heiligen, der Jugendfeuerwehr und dem Feuerwehrspielmannszug Zetel/Neuenburg werden die Gottesdienstbesucher im Anschluss zum St.-Martins-Heim laufen. „Dort erwarten uns die Bewohnerinnen und Bewohner und für alle Teilnehmenden gibt es zur Stärkung heißen Kakao und die beliebten Martinshörnchen“, kündigt Pastorin Sabine Inforf an. Alle Bürger, Familien, Kinder und Jugendliche sind zu dem besonderen Gottesdienst eingeladen.