ZETEL - Im Mittelpunkt der Feier standen die Bewohnerinnen und Bewohner. Sie genossen die Veranstaltung sichtlich.
Von Dagmar de levie
ZETEL - Es hat Tradition, das Sommerfest, das am vergangenen Sonnabend wieder im Zeteler St. Martins-Heim auf dem Programm stand. Begrüßt wurden die Bewohnerinnen und Bewohner, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Angehörigen und Gäste vom stellvertretenden Vorsitzenden des Diakonischen Werkes, Herbert Oltmanns. Pastor Reinhold Carels, der normalerweise an seiner Stelle gestanden hätte, sei vor einigen Wochen aus der Diakonie ausgeschieden. „Wir bedauern sehr seinen Entschluss, während der laufenden Wahlperiode, die zum Jahreswechsel endet, zurückzutreten“, sagte Oltmanns. Carels habe sich große Verdienste erworben. „Ohne ihn hätten wir nicht das Diakonische Werk Zetel in der heutigen Form mit dem Altenheim, den 20 Altenwohnungen und dem Kindergarten“, betonte Oltmanns. Mit Rolf Dietrich sei der Vorstand inzwischen wieder auf die erforderliche Zahl von fünf aufgestockt worden.Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Altenzentrums am Runden Moor erinnerte Oltmanns noch einmal an die Entstehungsgeschichte und dankte dann den vielen Helfern, die das Sommerfest vorbereitet hatten beziehungsweise gestalteten.
Auch Heimleiterin Maria Bockhorst-Wimberg, die ihr Amt im vergangenen Jahr angetreten hatte, begrüßte die Anwesenden, darunter Bürgermeister Bernd Pauluschke und Gemeindedirektor Heiner Lauxtermann. In einem Streifzug durch die vergangenen Monate nannte sie unter anderem Theaterbesuche und Kaminabende, Grillnachmittage und den Sommerausflug nach Bad Zwischenahn. Natürlich habe es nicht nur Vergnügungen gegeben, es sei auch gearbeitet worden, sagte Maria Bockhorst-Wimberg. So seien Appartements saniert worden. „Die Qualität in der Pflege wurde weiter durch Fortbildungen und interne Schulungen verbessert“, betonte sie. Auch sie dankte allen Helfern, die zum Gelingen des Sommerfestes beitrugen, dass sich allein schon aus kulinarischer Sicht sehen lassen konnte. Ob es nun Milchmixgetränke waren oder Fischbrötchen, Tortenvariationen oder Stockbrot, die Abwechslung war garantiert. Für Unterhaltung sorgten der Posaunenchor unter der Leitung von Karl-Heinz Grögor, das Ballettstudio Karena,
der Bewohnerinnen-Chor unter der Leitung von Dagmar Tholen und Monika Matys sowie die Volkstanzgruppe der Landfrauen. Zum Ausklang spielte Mahias Müller Klavier.
