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ST „Den familiären Charakter bewahren“

ZETEL - Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe. Morgen wird sie einem breiten Publikum vorgestellt.

Von dagmar de Levie

ZETEL - Im Zeteler St. Martins-Heim gibt es Anlass zum feiern – und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Offiziell wird beim morgigen Sommerfest die neue Heimleiterin Maria Bockhorst-Wimberg in ihr Amt eingeführt; außerdem wurde vor 30 Jahren der Grundstein für die Einrichtung gelegt und schließlich wird die Erweiterung des Hausgartens eingeweiht. Ein Hochbeet mit geruchsintensiven Kräutern und Blumen für die Bewohner wurde angelegt.

Als Vertreter des Diakonischen Werkes Zetel wird Pastor Reinhold Carels die neue Heimleiterin Maria Bockhorst-Wimberg morgen um 14 Uhr anlässlich der Eröffnung des traditionellen Sommerfestes vorstellen. Die 47-Jährige ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und kommt aus Norden. Inzwischen ist sie mit ihrer Familie nach Grabstede umgezogen.

Mehr als 25 Jahre war sie als Krankenschwester tätig, änderte dann aber nach der Familienphase ihre beruflichen Perspektiven und nahm an der Fachhochschule Ostfriesland ein Studium auf, das sie als Diplom-Sozialwirtin abschloss. „In der Diplom-Arbeit kommt das St. MartinsHeim schon vor“, berichtet Pastor Carels stolz, während Maria Bockhorst-Wimberg deutlich macht: „Betriebswirtschaftliche Kenntnisse gehören heute ebenso zur Fachkompetenz einer Leitung, wie das Wissen um die Bedürfnisse der Kunden und das der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Sie freut sich darauf, „die Leitung eines Hauses zu übernehmen, in dem nicht die Gewinnmaximierung an erster Stelle steht, sondern die Fürsorge für pflegebedürftige Menschen gelebt wird“. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, „die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung zu sichern und trotzdem den familiären Charakter des Hauses für die Bewohner zu bewahren“.

Das Sommerfest sei nun eine gute Gelegenheit, die vielen Menschen, die sich mit dem Heim verbunden fühlen, kennenzulernen. Möglich werde die Veranstaltung alljährlich erst durch das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie durch die Unterstützung von Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen.

Das St. Martins-Heim war nach seiner Eröffnung zunächst von Schwester Christa Behnen geleitet worden. Es folgte Diakon Ostenkötter und seine Frau und danach Diakon Ernst-Martin Klein. Nun wird Maria Bockhorst-Wimberg Akzente in dem Haus setzen.

Die Rätselfrage: Wie schwer sind die Kaninchen?

Morgen wird im Zeteler St. Martins-Heim das traditionelle Sommerfest gefeiert.

•Eröffnet wird es um 14 Uhr mit einem Beitrag des Posaunenchores unter der Leitung von Jonny Lüschen.

• Danach begrüßt Pfarrer Reinhold Carels die Besucher.

•Die Festgemeinde singt dann in Begleitung des Posaunenchores das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“.

•Pfarrer Carels wird dann die neue Heimleiterin Maria Bockhorst-Wimberg vorstellen, die ihrerseits anschließend eine Ansprache hält.

•Danach spricht Joachim von der Osten, Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes Oldenburg.

•Ab 14.30 Uhr spielen die Bockhorner „Dörpsmus’kanten“, es wird Kaffee und Kuchen am Buffet angeboten, und auch Bratwurst, Kartoffelsalat und kalte Getränke wird es geben.

• Um 15 und um 16 Uhr werden Hausführungen angeboten; Treffpunkt ist jeweils der Eingangsbereich Westerende.

• Um 15.30 Uhr tritt die Akrobatikgruppe des TuS Zetel auf.

• Bei einem Rätsel – Wie schwer sind die Kaninchen? – sind schöne Preise zu gewinnen

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