Das Ehrenamt ist für sie viel mehr als nur eine Art der Freizeitbeschäftigung. Seit 20 Jahren leistet Lore Tönnießen unentgeltlich Arbeit in der Oldenburger Bahnhofsmission. Mehr als 1000 Stunden ehrenamtlichen Wirkens kamen so zusammen. Dafür wurde die 75-Jährige jetzt mit der höchsten Auszeichnung der Diakonie, dem Goldenen Kronenkreuz, geehrt. Unter den Mitarbeitern gilt sie längst als „Zugpferd“ der Bahnhofsmission. Für Menschen, die dort Hilfe suchen, habe sie stets ein offenes Ohr und immer einen praktischen Rat, sagte der Oldenburger Diakonie-Vorstand Wolfgang Bartels am Dienstag bei der Verleihung des Kronenkreuzes. Auch lange Dienste seien ihr nie zuviel geworden.