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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Klassik: Zuhörer Feuer und Flamme für furiose Musik

30.05.2016

Oldenburg Auf eine rot angestrahlte Leinwand wird ein gleißend weißes Feuerwerk projiziert. Vor dieser Leinwand sprühte auch die passionierte Musik des Oldenburgischen Staatsorchesters Funken: Das ausdrucksstarke, harmonische Spiel von Hörnern und Trompeten verlieh der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel festlichen Glanz. Das akzentuierte Spiel der Streicher ließ die musikalischen Raketen nur so in die Höhe schnellen.

Ein feuriges Programm versprach das dritte Familienkonzert am Sonntagvormittag. Im voll besetzten Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters widmeten sich die Musiker Kompositionen mit dem Thema „Feuer“.

Wie sich Flammen anhören können verdeutlichten die Bratschen und Celli in dem Stück „Danse rituelle du feu“, einem Feuertanz von Manuel de Falla. Im Tremolo der Streicher flog der Bogen nur so über die Saiten. „Das ist wie bei einem Lagerfeuer“, erklärte Thomas Honickel, der Programm und Text vorbereitet hatte, dirigierte und moderierte. Spielerisch vermittelte Honickel die Musik durch Zwischenfragen an die Kinder oder ließ den Erklärungen der zentralen Motive das Erklingen der Werke folgen.

Glänzen konnte im Feuertanz Solo-Oboistin Yumiko Kajikawa mit flink gespielten, schwebenden Tönen. Ein perfekt getimtes Pizzicato in den Streichern und akkurat gesetzte Akzente sorgten für die tänzerische Leichtigkeit.

Spannend wurde es, wenn Kim Friedrich, Alicia Niedringhaus, Sabrina Schulz und Melody Wank eine mythologische Geschichte erzählten. So zum Beispiel über „Wotans Abschied und Feuerzauber“ aus Wagners Oper „Die Walküre“. Bariton Aarne Pelkonen fiel aus, der Dirigent sprach den Text. Dafür durften zwei Kinder auf der Bühne in die Rollen von Wotan und Brünnhilde schlüpfen.

„Was hat man früher getan, wenn ein Haus brennt?“ fragt Dirigent und Moderator Honickel. „Eine Eimerkette gemacht“, antwortet ein Kind. Und genau dies sollte die Musik von Joseph Haydns „Des reichen Kaufmanns Haus, das brennt“ abbilden. Harmonisch präsentierte sich der Jugendchor „Klanghelden“ in diesem Stück aus der Oper „Die Feuersbrunst“. Die jungen Sänger wurden vom „Klangensemble Oldenburg Eltern und Freunde“ unterstützt. Beide Chöre verschmolzen zu einer Einheit. Großer Applaus.

Dirigent Honickel hielt, was er versprach: „Wir wollen heute ein Feuerwerk an musikalischen Höhepunkten abfeuern“.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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