Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

3000 Sanitäter-Einsätze Eine Hitzeschlacht zum Deichbrand-Jubiläum

Robert Otto Nikola Nording

Cuxhaven - Angefangen hat alles direkt hinter dem Deich – mit 500 Besuchern ganz nah an der Nordsee. Inzwischen ist das Deichbrand-Festival landeinwärts gewandert. Direkt an der Küste war einfach kein Platz für Zehntausende Rockfans.

Am Sonntag ging die zehnte Auflage des Deichbrands zu Ende. Vier Tage lang feierten 40 000 Besucher und fast 70 Bands und Künstler am Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz. „Ich kenne kein Festival in Deutschland, das so krass gewachsen ist“, sagte Johannes Strate auf der „Fire­stage“, wo er mit seiner Band Revolverheld am Sonntagnachmittag spielte. Strate spricht aus Erfahrung: Im Jahr 2006 war Revolverheld das Zugpferd des Deichbrands, zu dem damals rund 4000 Besucher gekommen waren.

Pralle Sonne

Die sengende Sonne sorgte auch bei den Rettungskräften der Johanniter für reichlich Arbeit – reihenweise kippten Besucher um, Sicherheitsleute zogen vor allem viele junge Frauen aus dem Gedränge vor den Bühnen. „Bis zum Sonntagnachmittag hatten wir weit über 3000 Einsätze“, sagte Johanniter-Einsatzleiter Thorsten Ernst.

Kein Wunder: Viele Fans warteten stundenlang in der prallen Sonne auf ihre Lieblingsbands. Bereits am Freitag gaben die Veranstalter immer wieder die Devise aus: viel trinken, aber bitte wenig Alkohol.

Zwei Hauptbühnen

Am Sonntag hatte das Wetter Erbarmen mit den durchgeschwitzten Festivalbesuchern: Wolken zogen auf und es kühlte etwas ab.

Unter den fast 70 Bands und Künstlern beim diesjährigen Deichbrand waren zahlreiche renommierte Bands, aber auch viele Newcomer. Am späten Freitagabend spielte die schottische Rockgruppe Biffy Clyro, am Sonnabend standen mit Rapper Marteria, Sänger Jan Delay und DJ Paul Kalkbrenner gleich drei nationale Topstars hintereinander auf den beiden Hauptbühnen.

Den Sonntag beendete mit den Elektro-Größen von The Prodigy eine Band mit internationalem Format. Zuvor spielte bereits der britische Sänger Frank Turner und die schwedische Rock-Combo The Hives. Während am Sonntagnachmittag die erste Abreisewelle rollte, hatten die Veranstalter schon das kommende Jahr im Hinterkopf. Dann soll das Festival vom 16. bis zum 19. Juli stattfinden – egal bei welchem Wetter.

Mehr zum Deichbrand-Festival lesen Sie in der Printausgabe am Montag.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

ZWEI SPIELTAGE VOR ENDE DER HAUPTRUNDE Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden