Seefeld - Alle Jahre wieder bietet das Kulturzentrum Seefelder Mühle ein Neujahrskonzert. Nachdem in den vergangenen Jahren oft das Quartett Cara Vie zu erleben war, tritt diesmal die Formation Chapeau Manouche an. In beiden Gruppen spielt Wilhelm Magnus die Solo- und Rhythmusgitarre.
Termin ist am 1. Januar ab 17 Uhr im Mühlen-Café. Zu erleben ist Jazz in ungewöhnlicher Instrumentation: zwei Gitarren, eine Geige und ein Kontrabass. Angelehnt an die Swing-Musik, die Django Reinhardt in den 20er und 30er Jahren gespielt hat, umfasst das Repertoire der Band Chanson- und Swingklassiker aus dieser Zeit.
Voller Energie
Aber die Gruppe interpretiert auch moderne Jazz-Standards und lässt dabei die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe ihrer Mitglieder einfließen, die sich zu einem unverkennbaren Klangbild formen. Die Gitarristen Manolito Steinbach und Wilhelm Magnus verleihen dem Ensemble mit ihrem energiegeladenen Rhythmus- und Solospiel die charakteristische Prägung. Steinbach, der aus Berlin gebürtig ist und seit 12 Jahren in Oldenburg lebt, stammt als einziges Mitglied der Band aus einer Sinti-Familie.
Die in der Jazz-Musik selten gehörte Geige – gespielt von Clemens Schneider – verfeinert den Klang, während Benjamin Bökesch mit seinem erdenden Bassspiel das Fundament dieser mitreißenden und lebensfrohen Swingmusik gießt. Bökesch hat schon in mehreren Rock-, Heavy-Metal- und Ska-Formationen gespielt und ist für den Groove der Formation zuständig.
Jazzpreis gewonnen
2008 ist Chapeau Manouche in Oldenburg gegründet worden, 2010 hat das Quartett den Jazzpreis des Summerjazz-Festivals in Pinneberg gewonnen.
Interessierte können sich schon jetzt Karten reservieren lassen unter Telefon 04734/1236 oder per E-Mail unter kulturzentrum@seefelder-muehle.de.
