Wildeshausen - „Das ist heute ein Ambiente für unsere Jahreshauptversammlung, wie wir es noch nicht gehabt haben“, sagte der Vorsitzende des Verkehrsvereins Wildeshausen, Gerold Ratz, am Dienstagabend in der Privatbrauerei Bannas in Lohmühe.
Damit sprach er die Räumlichkeiten auf der Diele des ehemaligen Hofes an. Hier hat Thomas Bannas seine Privatbrauerei untergebracht, die er nach dem offiziellen Teil der Versammlung vorstellte. Bis es soweit war, konnten die Verkehrsvereinsmitglieder schon mal das Bannas-Bier kosten.
In seinem Jahresbericht ging der Vereinsvorsitzende auf den Verlauf des vergangenen Jahres ein. Trotz geringerer Zuweisung durch die Stadt, die mit 7000 Euro€ unter dem eingereichten Ansatz blieb, konnte ein Plus erreicht werden, wie Schatzmeister Rolf Meyer berichtete. Ratz ergänzte, dass in diesem Jahr aber wieder der volle Zuschuss im Höhe von 56 500 € geflossen sei.
3727 Personen nahmen in 2014 an den Gästeführungen teil, 3250 Personen waren es 2013 gewesen. Das Spektrum der Führungen reichte von Kinder- über Nachtwächterführungen bis hin zur Moortour. Zum bisherigen Angebot neu hinzugekommen sind Bier- und Schnapsgeschichten sowie Altburga.
266 „Meister- und Gesellenbriefe“ wurden abgenommen, 193 Anfragen nach Infomaterial gingen ein und 6360 Besucher kamen an 266 Tagen ins Büro des Verkehrsvereins im Rathaus, zählte Ratz auf. Im Durchschnitt hätten wochentags 25,5 Personen pro Tag im Büro vorgesprochen, sonnabends durchschnittlich noch einmal 8,2 pro Tag. 104 Mitglieder zählt der Verkehrsverein Wildeshausen stellte der Vorsitzende ferner heraus.
Bei den Wahlen des kompletten Vorstandes ergaben sich keine Veränderungen. Im Block wurden Vorsitzender Gerold Ratz, Stellvertreter Reinhard Drubel, Schriftführer Leo Kurth, Schatzmeister Rolf Meier, Pressewart Peter Müller sowie die beiden Beisitzer Ursula Klawonn und Peter Hahn wiedergewählt.
Abschließend regte Reinhard Drubel einen Ausflug an einem Oktober-Sonnabend an. Auch ein Ziel steht dafür bereits fest: Es soll für die Mitglieder zur Meyer-Werft in Papenburg gehen. Anschließend soll noch eine weitere Besichtigung bei Kaffee und Kuchen erfolgen.
