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Jungs-Tag Zwischen Harley und Schlagzeug

Peter Kratzmann

Wildeshausen - Der Geruch von Benzin, Öl und Auspuff hängt noch in der Luft. Mitten Raum steht eine Harley Davidson. Baujahr 1979. Mattschwarz. Man sieht dem Zweirad sein Alter an und auch der Motor scheint etwas altersschwach zu sein. Das zumindest signalisieren die Tätigkeiten der Jungen im Alter von elf bis 14 Jahren, die mit Schraubendreher, Schlüssel und Reparaturbuch unter der Anleitung von Markus Pieper aus Harpstedt dem legendären Motorrad zu Leibe rücken.

86 Teilnehmer

Wir sind mitten drin im so genannten Schrauber-Workshop. Eines von 14 Angeboten des ersten kreisweiten Aktionstages „Jungs!“. Dahinter steht ein gemeinsames Projekt des Arbeitskreises Jugendarbeit der Jugendpfleger im Landkreis Oldenburg. Veranstaltungsort war am Sonnabend das Jugendzentrum Wildeshausen. „Hier ist der beste zentrale Punkt im Kreis für eine solche Aktion“, verrät Kreisjugendpfleger Dirk Emmerich.

87 Jungen hatten sich zu diesem Aktionstag angemeldet. „Das ist schon recht beachtlich für das erste Mal“, meinte Emmerich. Maximal wären 100 Plätze frei gewesen. „Mit dieser Beteiligung können wir die Angebote aber optimal mit Leben füllen, denn es ist nicht zu voll.“

Und das, was geboten wurde war respektabel. Nicht nur der Schrauber-Workshop, sondern auch andere Werkstätten wie Nistkasten-Bau mit Thomas Schulz aus Großenkneten, Federfußball in der Sporthalle der Hunteschule mit Jochen Wecker (Dötlingen) oder der Bogenbau mit Hannes Drygala Bookholzberg) bzw. der Bandworkshop mit der Hendrik Müller (Wardenburg).

Auch die anderen Jugendpfleger aus den Gemeinden, wie Matthias Heil (Ganderkesee-), Frank Düvel (Hude) und Ronie Moklaschi waren neben Dirk Emmerich dabei.

Konzept bleibt

„Eine solche Veranstaltung war schon lange überfällig“, erklärte der Kreisjugendpfleger. „Für Jungen gab es bis-lang keine Aktionstage. Deshalb werden wir auch in 2015 an diesem neuen Konzept festhalten und erneut das jungenspezifische Angebot wieder in einem eigenen Tag mit Workshops und mehr auf die Beine stellen“, versprach Organisator Emmerich.

„Zudem verfügen wir hier auch über einen idealen Veranstaltungsort mit genügend Möglichkeiten auch auf Außenstellen wie Turnhallen zusätzlich ausweichen zu können.“

Nach dem Mittagessen ging es zunächst in den einzelnen Workshops weiter. Am späten Nachmittag stand die Präsentation der Ergebnisse Angeboten auf dem Veranstaltungsplan. Den Abschluss bildete schließlich noch ein gemeinsames Grillen.

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