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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Wer sorgt im Sommer hier für Stimmung?

30.01.2015

Oldenburg Selten gab es vor einer Festival-Saison so viel Spannung und Streit: Rock am Ring-Erfinder Marek Lieberberg nannte den Markt „überhitzt“, Folkert Koopmans, Geschäftsführer des Hurricane-Veranstalters FKP Scorpio, befürchtete im vergangenen Sommer in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sogar ein „Blutbad“.

Der Grund: Lieberberg hatte den Nürburgring als Veranstaltungsort an die Deutsche Entertainment AG (Deag) verloren, die dort „Der Ring – Grüne Hölle Rock“ veranstalten wird. Geplant waren beide Festivals und die jeweiligen Schwesterveranstaltungen – Rockavaria in München (Deag) und Rock im Park in Nürnberg (Lieberberg) – am ersten Juni-Wochenende.

Konzert der Großen

Hurricane (19. bis 21. Juni, Scheeßel), unter anderem mit Placebo, Marteria, Farin Urlaub Racing Team. Deichbrand (16. bis 19. Juli, Cuxhaven) mit Beatsteaks, Kraftklub, Fettes Brot und Mando Diao. Der Ring – Grüne Hölle Rock (29. bis 31. Mai) mit Muse, Metallica, Kiss und Judas Priest. Rock am Ring (5. bis 7. Juni, Mending) mit Foo Fighters, Die Toten Hosen, Slipknot und Marilyn Manson.

Konkurrent an der Küste

Nach monatelangem Streit um Namensrechte und Daten hat sich die Situation wieder etwas beruhigt. Die Deag hat ihre Festivals eine Woche vorverlegt anstatt sich mit Lieberbergs Veranstaltung im rund 30 Kilometer entfernten Mendig um die Fans zu zanken. Der Ticketverkauf läuft überall auf Hochtouren.

Konkurrenten bleiben die Veranstalter trotzdem – zumal beide eine ähnliche Zielgruppe haben. Wer Metal hören will, fährt zum Wacken (30. Juli bis 1. August), Elektro-Fans zum Melt (17. bis 19. Juli), Hip Hopper zum Splash (10. bis 12. Juli) und Reggae gibt’s beim Summerjam (3. bis 5. Juli). Wer sich nicht entscheiden will oder kann, wählt eines der Mainstream-Festivals, und die größten sind eben Rock am Ring und Grüne Hölle.

Das sogenannte Line-Up (Programm) der Veranstalter macht eine Entscheidung kaum leichter: Metallica, Muse, Kiss, Incubus und Judas Priest stehen für die rockigere Ausrichtung der Deag-Festivals. Rock am Ring und Rock im Park haben unter anderem die Foo Fighters, Die Toten Hosen, Slipknot und die Beatsteaks verpflichtet.

Letztere sind auch zu Gast im Norden – als Headliner des Deichbrand. Das stetig gewachsene Festival in Nordholz bei Cuxhaven hat sich zum ernstzunehmenden Akteur unter den Festivals entwickelt. Mit Kraftklub, Fettes Brot, Deichkind und Mando Diao muss sich der Emporkömmling nicht verstecken – auch wenn das Hurricane in Scheeßel wohl das Konsens-Festival im Norden bleibt. Doch dem Flaggschiff von FKP Scorpio fehlen seit einiger Zeit die großen Kracher. In Scheeßel standen bereits die Red Hot Chili Peppers (2002), Coldplay, (2003) oder Oasis (2005) auf dem Programm. 2015 führen Placebo, Florence & The Machine und Ärzte-Frontmann Farin Urlaub das Feld an – alle waren schon mindestens einmal da.

Hoffnung bis April

Der Rest des Line-Ups liest sich fast wie das Plakat des Deichbrand 2014: Paul Kalkbrenner, Marteria, Jan Delay, Cro, Alligatoah, Millencolin. Spannend wird es dank der zweiten Reihe um George Ezra, Ex-Oasis-Kopf Noel Gallagher, Olli Schulz und Parov Stellar trotzdem. Und die letzte Hoffnung auf die internationalen Stars stirbt auch erst, wenn das Line-Up komplett ist – und das geschieht erwartungsgemäß erst Anfang April.

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