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Schnelles Internet in Aurich Ärger über schlampige Pflasterarbeiten

Überall im Landkreis Aurich wird das Turbo-Internet verlegt. Im Bereich der Auricher Mozartstraße wurde deshalb jetzt Kritik geäußert.

Überall im Landkreis Aurich wird das Turbo-Internet verlegt. Im Bereich der Auricher Mozartstraße wurde deshalb jetzt Kritik geäußert.

Günther Gerhard Meyer

Aurich - Es wird gebuddelt, gepflastert und gerüttelt. Überall wird zur Zeit im Landkreis Aurich das schnelle Internet verlegt, doch in der Eile bleiben offenbar manche Restarbeiten auf der Strecke. Das machte Klara Jéhn-de Witt im Auricher Umweltausschuss deutlich. „Gehwege werden aufgerissen, aber das Pflaster hinterher nicht wieder ordentlich verlegt. Die Gehwege sind hinterher holprig“, stellte sie für ihre Wohnsiedlung im Bereich der Mozartstraße in Aurich fest. Das führe zu Ärger bei den Anwohnern, besonders dann, wenn diese auf Rollatoren angewiesen seien, deren Räder im Pflaster immer wieder in den Unebenheiten hängenbleiben.

Abstimmung

Tanja Ahrens vom Auricher Tiefbauamt verwies auf den Landkreis Aurich aus Auftraggeber für die Verlegung des Turbo-Internets im Kreisgebiet. „Aber wir stimmen uns ab“, sagte Ahrens auch. „Die Mozartstraße ist bekannt.

„Die Gehwege sind holprig“: Grünen-Ratsfrau Klara Jéhn-de Witt. Bild: Archiv

„Die Gehwege sind holprig“: Grünen-Ratsfrau Klara Jéhn-de Witt. Bild: Archiv

Wir fordern die Versorger jedoch auf, es wieder verkehrstauglich herzurichten“, sagte die Diplom-Ingenieurin. Die Versorgungsunternehmen würden Firmen mit der Verlegung der Glasfaserkabel beauftragen. Und natürlich müsse der vorherige Zustand wieder hergestellt werden, betonte Ahrens auch.

Seitens der Stadt sei ein Mitarbeiter beauftragt, die Stellen abzufahren, wo das Turbo-Kabel bereits verlegt worden sei. Es würden Kontrollen gemacht. „Aber eine Person kann nicht immer an der gleichen Stelle sein“, räumte Ahrens auch ein. Und dort bleibe das unebene Pflaster deshalb etwas länger liegen.

Sprachbarriere

Grundsätzlich wollte Ahrens die Kritik nicht generell stehen lassen, machte sie ebenfalls deutlich: „Es gibt Firmen, die machen das top“, betonte sie vor dem Ausschuss. Ein Problem ließ sie dennoch am Rande durchblicken: „Nicht alle Mitarbeiter der Baufirmen sind der deutschen Sprache mächtig. Man kann seine Wünsche nur schwer vermitteln.“

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
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