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Politik in Aurich Marema erteilt AfD Absage für Landesparteitag

Der Pächter der Sparkassen-Arena erteilte jetzt der AFD eine Absage für einen möglichen Landesparteitag in Aurich.

Der Pächter der Sparkassen-Arena erteilte jetzt der AFD eine Absage für einen möglichen Landesparteitag in Aurich.

dpa-Zentralbild

Aurich - Nein, lautet die Antwort des Marema-Geschäftsführers Ewald Maas an die Alternative für Deutschland (AfD) zu einem möglichen niedersächsischen Landesparteitag in der Auricher Sparkassen-Arena in diesem Frühjahr. Das teilte jetzt Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos) auf Nachfrage der Redaktion mit. Die AfD, die derzeit verfassungsrechtlich geprüft wird, hatte beim Pächter der Sparkassen-Arena bezüglich eines Landesparteitages mit mindestens 800 Personen angefragt. Doch die Anfrage sorgte in der Stadt Aurich für wenig Begeisterung.

Symbolische Geste

„Die Stadt Aurich unterstützt die Entscheidung vom Pächter der Sparkassen-Arena zu 100 Prozent und steht hinter ihm. Wir haben mit ihm über die Anfrage gesprochen und ihm auch mitgeteilt, dass wir eine Veranstaltung, die solche Nebenwirkungen mit sich bringt, in Aurich nicht wollen“, erklärt Feddermann. Die Stadt kann eine solche Veranstaltung zwar nicht verbieten, sehr wohl aber der Betreiber eine Absage für die Location erteilen. Um den Schritt von Maas auch symbolisch zu unterstützen und für weitere Anfragen der AfD ein Zeichen zu setzen, wird das Thema noch einmal am 7. April im Rat besprochen werden. „Wir wollen den Pächter nicht allein dastehen lassen und auch für die Zukunft ein Zeichen setzen“, so der Bürgermeister. Ewald Maas, Geschäftsführer von Marema, war bislang zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen.

Unverständnis bei AFD

Die AfD Niedersachsen hingegen kann den Gegenwind aus Aurich nur schwer nachvollziehen: „Wir verstehen nicht, dass es da so eine negative Haltung gibt. Wir sind die einzige Partei, die Dinge kritisch hinterfragt und das sollte doch im Sinne der Bürger sein“, erklärt Andreas Klahn von der AFD Niedersachsen.

Im Vorfeld hatte die AfD mehrere Locations in Niedersachsen angefragt. Diese müsse laut Klahn aufgrund der Abstandsregelung Platz für 3000 Leute bieten können. „Aus diesem Grund fallen ja auch schon viele Örtlichkeiten weg. Wir schauen dann immer, wo wir das beste Angebot bekommen“, so Klahn. Fest steht jetzt: Von Aurich bekommen sie keins.

Annika Schmidt
Annika Schmidt Online-Redaktion
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