AURICH/WITTMUND - 'Man kann sich hier sicher fühlen, man kann hier sicher sein, man ist hier sicher.' Dieses positive Fazit zog Anke Arkenau, Leiterin des Zentralen Kriminal- und Ermittlungsdienstes der Polizeiinspektion (PI) Aurich/Wittmund am Freitag bei der Vorstellung der Kriminalstatistik für 2017.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im vergangenen Jahr wurden in den Landkreisen Wittmund und Aurich 12.801 Straftaten begangen. Das bedeutet nicht nur einen Rückgang gegenüber 2016 mit 14.905 Straftaten von mehr als 14 Prozent, sondern stellt auch die niedrigste Kriminalitätsrate seit zehn Jahren dar. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote von 65,49 auf 66,31 Prozent.
Die PI Aurich/Wittmund steht damit – wie auch schon in den vergangenen Jahren – besser da als das Land Niedersachsen (Aufklärungsquote 62,3 Prozent) und die Polizeidirektion Osnabrück (62,62 Prozent). Doch objektive Zahlen und subjektives Sicherheitsgefühl stehen oft im Widerspruch.
