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Defibrillatoren für Schulen in Aurich Schockgeber in Grundschulen sollen für alle erreichbar sein

Sanitäter demonstrieren die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Verwendung von Defibrillatoren und deren Bedeutung für die Rettung von Menschenleben.

Sanitäter demonstrieren die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Verwendung von Defibrillatoren und deren Bedeutung für die Rettung von Menschenleben.

ZUMA Press Wire

Aurich - In den Auricher Grundschulen sollen Defibrillatoren außerhalb der Schulzeiten auch von den Sportvereinen in den Sporthallen oder bei weiteren Veranstaltungen in der Schule genutzt werden können. Dieser Vorschlag wurde im Schulausschuss des Auricher Rates diskutiert. Anlass war der Antrag der Grundschule Egels zur Finanzierung eines dieser Schockgeber in Höhe von rund 1700 Euro, die bei Herzproblemen in Notsituationen Menschenleben retten können. „Wir haben elf weitere Grundschulen“, gab Ausschussvorsitzender Volker Rudolph (GAP) zu bedenken.

Alle Grundschulen

Wenn eine Grundschule so ein lebensrettendes Gerät erhalte, müssten auch andere Schulen entsprechend ausgerüstet werden. Die Kostenfrage sollte dabei in den Hintergrund rücken, denn alle Grundschulen hätten laut einer Umfrage hier möglicherweise Bedarf. Hier soll die Verwaltung ermitteln, welche Schulen das sind. Die Grundschule Walle beispielsweise habe ihr Schockgerät aktuell an die Reilschule ausgeliehen. Für die Sporthalle in Walle sei schon ein eigenes Gerät angeschafft worden, sagte Ratsfrau Monika Gronewold (CDU). Die Grundschule Egels begründet ihren Antrag damit, dass an einer Schule täglich viele Menschen zusammenkommen würden.

Schule nicht nur Lernort

Ein Herz-Kreislaufstillstand könne bei jeder Altersgruppe und ohne Vorwarnung auftreten. Die Schule sei außerdem nicht nur Lernort, sondern auch offen für Theateraufführungen, Sport, Schulfeste und Elternsprechtage. Außerdem häuften sich bei Schülern Fälle mit Herzproblemen oder angeborenen Herzfehler. „Ein Erste-Hilfe-Kasten nützt hier nichts“, so die Schulleitung. Damit alle potenziellen Nutzer die Geräte im Notfall erreichen können, solle darauf geachtet werden, dass die Schlüssel zu den Räumen transparent aufbewahrt werden, mahnte Ratsherr Reinhold Mohr (Grüne) an. Außerdem solle die Technik der Defibrillatoren, beispielsweise durch automatisierte externe Defibrillatoren (AED) für Laien und damit auch durch Kindern beherrschbar sein. Der Fachausschuss stimmte einstimmig für die Pläne.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
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