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Fördergeld für Südbrookmerland Wie alte Dörfer in Geest und Moor wieder sichtbar werden

Der Ort Moordorf mit seinen bedeutenden Gebäuden auf einer nostalgischen Postkarte. Zu sehen sind die Bäckerei Onno Fisser an der heutigen Bundesstraße, die gegenüberliegende Gastwirtschaft Johann Fisser, die lutherische Kirche und die alte Schule..

Der Ort Moordorf mit seinen bedeutenden Gebäuden auf einer nostalgischen Postkarte. Zu sehen sind die Bäckerei Onno Fisser an der heutigen Bundesstraße, die gegenüberliegende Gastwirtschaft Johann Fisser, die lutherische Kirche und die alte Schule..

Archiv ggm

Südbrookmerland - Die Dorfregion „Nördliches Südbrookmerland“ ist mit ihren Ortschaften Moorhusen, Münkeboe sowie dem nördlichen Ortsteil Moordorf, dem nördlichen Bereich Oldeborgs sowie der Ortschaft Ostvictobur ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Jetzt können Fördermittel aus dem Programm zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) beim Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingeworben werden. Auf einer Bürgerversammlung am 4. Oktober werden erste Ideen für die Dorfregion entwickelt sowie ein Dorfentwicklungsarbeitskreis gegründet. Daran kann sich jeder Interessierte beteiligen. Bis April 2024 wird mit dem beauftragten Planungsbüro der Dorfentwicklungsplan als Grundlage für Projekte erarbeitet. Alle Bürger sind eingeladen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen. Die Gemeindeverwaltung freut sich insbesondere auch auf die Beteiligung Jugendlicher an der Zukunftsgestaltung ihrer Dörfer.

Dörfliche Strukturen neu beleben

So soll die landwirtschaftlich dörflich geprägten Strukturen und Kulturlandschaften erhalten und attraktiver für die Zukunft werden. Dafür wird zunächst ein Dorfentwicklungsplan (DE-Plan) mit den Bürgern erarbeitet, damit die Gemeinde und private Bürger Fördergeld erhalten. Dafür wird es Arbeitskreissitzungen und Begehungen geben. Nach einem Jahr beginnt eine sechs- bis achtjährige Umsetzungszeit, in der jeweils zum 30. September eines jeden Jahres Förderanträge für private oder gemeindliche Projekte gestellt werden können.

Leere Gebäude wieder nutzen

Förderfähig sind beispielsweise die Umnutzung und Gestaltung von Gebäuden, die das Ortsbild prägen. Stehen etwa Gulfhöfe leer, sollen sie wieder bewohnt werden können. Dazugehörige Hof-, Garten- und Grünflächen, die Gestaltung von Wegen und Plätzen, die Schaffung dörflicher Gemeinschaftseinrichtungen sowie Freizeit- und Naherholungseinrichtungen können ebenfalls gefördert werden. Im Fokus stehen auch Ortskerne, die begrünt werden, damit Bürger sich dort aufhalten können. Ebenso gibt es Geld für die Umnutzung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, die an das Ortsbild angepasst werden.

Bürgerversammlung

Um über das Programm, die Beteiligungs- und Fördermöglichkeiten, den Ablauf und Zeitplan zu informieren, sind alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Auftaktveranstaltung als Bürgerversammlung am 4. Oktober um 19.00 Uhr in das Forum der ehemaligen Haupt- und Realschule am Schultrift 13 in Moordorf eingeladen.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
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