Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Antrag an den Rat Grundschüler sollen kostenlos ins Energiezentrum in Aurich gelangen

Das Energie- und Erlebniszentrum richtet sich vor allem an junges Publikum. Vor allem Schulen sollen deshalb nach einem Vorschlag aus der Politik kostengünstig dorthin gelangen können.

Das Energie- und Erlebniszentrum richtet sich vor allem an junges Publikum. Vor allem Schulen sollen deshalb nach einem Vorschlag aus der Politik kostengünstig dorthin gelangen können.

Archiv

Aurich - Das Energie- und Erlebniszentrum (EEZ) in Sandhorst soll für Auricher Schüler möglichst ohne große Kosten erreichbar sein. Diesen Antrag stellt Heidrun Weber für die Fraktion Gemeinsam für Aurich (GfA) im Verkehrsausschuss des Auricher Rates. Ein Schulleiter einer Einrichtung aus dem Stadtgebiet gab den Anstoß, sagt Weber, weil Linienbusse nicht mehr während der Unterrichtszeiten fahren. Sie fordert deshalb, dass es allen Schulklassen möglich sein muss, mit öffentlichen Bussen oder dem Anrufbus für einen Euro pro Fahrt zum EEZ zu fahren, um die schulischen Räume dort zu nutzen.

Bushaltestelle wird nur frühmorgens angefahren

Die Bushaltestelle am EEZ wird offenbar nur noch einmal am Tag um kurz vor acht Uhr morgens angefahren. Ansonsten hält ein Bus an der entfernten Dornumer Straße oder 500 Meter Fußweg entfernt an der benachbarten Arentestraße. Oft fahre der Bus an der Dornumer Staße auch einfach durch, lautet die Kritik. Für den öffentlichen Nahverkehr ist der Landkreis Aurich zuständig. Der Auricher Stadtbus, der Bürger für einen Euro auf Anruf befördert, wird zum Jahresende aus Kostengründen eingestellt. Schnelle Hilfe ist nicht in Sicht. Marisa Tammen vom Fachdienst im Auricher Rathaus räumte ein, Ergebnisse aus einem neuen Verkehrskonzept, erarbeitet durch das Büro „Mobile Zeiten“ würden auch erst in den kommenden Sitzungen des Verkehrsausschusses vorgestellt.

Gerne und regelmäßig im EEZ

Schulleiter indessen würden „sehr gerne und regelmäßig“ das EEZ nutzen. Das war auch der Fall, als es noch mit einem Linienbus erreichbar war. Inzwischen müsse die Schule einen privaten Busanbieter buchen. Das übersteige die Finanzen der Schule wie auch der Schüler. Ratsherr Volker Rudolph (GAP) war selbst früher Lehrer und kennt die Probleme. Er fuhr einst selbst mit Schülern in EEZ. Er warf die Frage auf, wie die zwölf Auricher Grundschulen besser mit dem Bus an das EEZ angeschlossen werden könnten. Als Vorsitzender des Schulausschusses will er das Thema auch dort ansprechen. Nicht vergessen werden dürfe auch, dass mit dem Landkreis neue Buslinien entwickelt werden sollen.

EEZ wieder mit Leben füllen

Um das EEZ wieder stärker mit Leben zu füllen, sollen die Schüler nach Meinung der GfA deshalb von der Schule zum EEZ gebracht werden. Der Eigenbetrag soll dabei so gering wie möglich sein. Weber sprach von einem Euro pro Schüler und Fahrt. Auch der Landkreis Aurich müsse hier in die Pflicht genommen werden, meint Weber. Nur so könne das EEZ belebt werden, die Bildung der Schüler profitieren und soziale Gerechtigkeit geübt werden. „Arme und reiche Schüler sollen gleichermaßen von dem Angebot profitieren“, meint Weber.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
So sieht einer der zehn neuen Operationssäle im Evangelischen Krankenhaus Oldenburg aus.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS OLDENBURG Mehr Operationen, Jobs und Patienten – EV nimmt zehn neue Operationssäle in Betrieb

Anja Biewald
Oldenburg
Spannender Lesestoff auf über 50 Seiten: Die erste Ausgabe des neuen Magazins „Tatort Nordwesten“ ist ab sofort erhältlich. Als ePaper kostet das Magazin 5,90 Euro.

TRUE-CRIME-HEFT „Tatort Nordwesten“ als Magazin in Geschäftsstellen und Shop erhältlich

Nicolas Reimer
Im Nordwesten
Podcast
Verlässt im Sommer den VfB: Marcel Appiah

NEUE FOLGE NORDWESTKURVE Warum der VfB Oldenburg seine Verjüngungskur vorantreibt

Lars Blancke Sarom Siebenhaar
Oldenburg
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens