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Verkehr in Aurich Innenstadt gehört einen Tag lang den Fahrrädern - Straßen werden autofrei gemacht

Einen Tag lang feiert sich Aurich als autofreie Stadt der Zukunft. Dafür wird ein Innenstadtring für alle Fahrzeuge gesperrt, damit Fahrräder freie Bahn haben.

Einen Tag lang feiert sich Aurich als autofreie Stadt der Zukunft. Dafür wird ein Innenstadtring für alle Fahrzeuge gesperrt, damit Fahrräder freie Bahn haben.

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Aurich - Die Stadt Aurich soll einen Tag lang autofrei werden: Der 1. Familen-Fahrradtag soll alle Drahtesel-Freunde am Sonntag, 25. Juni in der Innenstadt aufs Fahrrad bringen. Veranstaltet wird die Aktion von Gemeinsam für Aurich (GfA), der Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), dem Fahrradbeauftragten der Stadt Aurich, Frank Patschke, sowie dem Verein Auriculum für Mobilität und Lastenräder.

Fahrradtag Aurich

Der 1. Familien-Fahrradtag in Aurich findet am Sonntag, 25. Juni, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr statt. Veranstalter sind Gemeinsam für Aurich (GfA), der ADFC, Aurichs Fahrradbeauftragter Frank Patschke sowie der Auriculum für Mobilität und Lastenräder.

Auf dem Markt wird das Auriculum seine Lastenfahrräder präsentieren, der ADFC und die GfA mit einem Stand mit Überraschungen präsent sein. Ein kleiner Parkour lädt zum Geschicklichkeitsfahren ein. Am Georgswall und bei dem Brunnen sollen sich alle Eltern mit Kleinkindern treffen, die Laufräder haben.

Eine bunte Vielfalt wird erhofft, darunter Laufräder, Dreiräder, Bambusräder, Tandems, Oldtimer, bunte Räder, geschmückte oder auch Design-Räder, beispielsweise als Zigarren oder Rennräder, BMX- oder Mountain-Bikes. In der Zeit von 15 bis 16 Uhr ist ein Foto-Shooting geplant, bei dem sich jeder mit seinem Rad fotografieren lassen kann. Die drei ungewöhnlichsten Räder erhalten anschließend einen Preis.

Musiker werden gesucht, um die Fahrradmeile zu begleiten. Sie können sollen sich bis zum 10. Juni bei Weber melden unter 04941/3458 in der Mittagszeit oder per Mail. Anmeldungen sind erforderlich, damit die Veranstalter einen Überblick erhalten, wie viele Musiker zusammenkommen und wo sie dann entlang des Rings am besten platziert werden können.

Dafür werden mehrere Straßen für den öffentlichen Autoverkehr für einen Innenstadtring gesperrt. Nur Anwohner dürfen diese Straßen dann noch mit dem Auto befahren. „Familien mit Kindern und alle Fahrradfreunde sollen einmal sorglos und frei in der Innenstadt Fahrrad fahren und über den Ring die Stadt per Rad aus einer anderen Perspektive kennenlernen“, teilt Sprecherin Heidrun Weber mit. Gerade für Familien mit kleinen Kindern soll es ein „einzigartiges Radelvergnügen“ werden.

Der Marktplatz wird zum Drahtesel-Zentrum

Auch der Marktplatz ist einbezogen, wo ein Geschicklichkeitsparcour aufgebaut ist. Der Georgswall gehört Familien mit Kindern, die Laufräder haben. „Was für ein Vergnügen wird es für sie sein, durch die Brunnenanlage zu radeln und den Georgswall entlang zu düsen“, ist Weber voller Vorfreude. „Und wie wäre es, wenn jeder ein Picknick dabei hat und sich das bunte Radeln dann von der Picknickdecke anschauen kann“, gehen ihre Überlegungen noch weiter. Der Familientag diene aber auch zum Austausch und zur Information über die unterschiedlichsten Räder. Schön wäre es, so Weber, wenn Besucher ihre Räder anderen zum Ausprobieren kurz zur Verfügung stellen würden.

Musiker dürfen ihren Hut aufstellen

Und da zu einem Festival auch Musik gehöre, werden noch Straßenmusiker gesucht, die an diesem Tag kostenlos den Aurichern Stadtbesuchern und Fahrradfahrern aufspielen wollen. „Natürlich dürfen sie einen Hut aufstellen“, betont Weber. Sie denkt dabei an Gitarristen, Flötenspieler, Trommler oder Harfenspieler, doch gerne darf sich auch ein kleiner Chor melden - analog und ohne Verstärker.

Unterstützer aller Art sind mit Ideen willkommen

Doch auch andere Unterstützer sind willkommen, die für das Festival noch Ideen haben oder sich einbringen wollen. Nur eines müsse sicher gestellt werden: Es solle in keiner Weise eine kommerzielle Veranstaltung sein, sondern ausschließlich um die Freude am sorglosen Fahrradfahren gehen. „Um die Freude am Fahrrad und der Bewegung an der frischen Luft im schönen Aurich - und darum, einen kleinen Beitrag für den Umweltschutz und Richtung Verkehrswende zu leisten“, betont Weber.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
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