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Umweltaktion in Aurich Fasten für die nächste „Nasch-Allee“ im Gewerbegebiet

Lr/Ggm
Heidrun Weber (Mitte) und ihr Team rufen die Auricher Bürger wieder auf, für Bäume zu fasten. Sie sollen das gesparte Geld für Bäume spenden.

Heidrun Weber (Mitte) und ihr Team rufen die Auricher Bürger wieder auf, für Bäume zu fasten. Sie sollen das gesparte Geld für Bäume spenden.

privat/Archiv

Aurich - Um die Stadt Aurich noch grüner zu gestalten, haben die Auricherin Heidrun Weber und Gerrit Pohl erneut die Aktion „Fasten für Bäume“ ins Leben gerufen. „Wir möchten alle ermutigen für Bäume zu fasten - vielleicht auf Schokolade oder Wein zu verzichten“, sagt Weber. Das gesparte Geld könne so in Bäume investiert werden. „Natürlich dürft ihr das auch ohne Fasten tun“, sagt Weber. In den letzten vier Jahren wurden auf Grund dieser Aktion über 600 Bäume innerstädtisch gepflanzt. „Unser Ziel ist es, wieder mindestens 150 Bäume zu pflanzen oder pflanzen zu lassen“, so Weber.

Wer traut sich Nasch-Allee zu?

Besonders wendet sich Weber in diesem Jahr auch an die Gewerbetreibende in den Gewerbegebieten und hofft, dass sie dem Beispiel von der Firma Enercon im letzten Jahr folgen, und vielleicht eine „Nasch-Allee“ für ihre Mitarbeiter auf ihren Grundstücken pflanzen. Die Firma Enercon hat im letzten Jahr 40 Obstbäume auf Grund dieser Aktion gekauft und in Tannenhausen gepflanzt. Eine Nasch-Allee besteht aus Obstbäumen, deren Früchte man sich schmecken lassen kann.

Bäume für private Gärten

Da die Stadt Aurich, wie schon im letzten Jahr, keine Fläche innerstädtisch für Baumbepflanzungen, zur Verfügung stellen könne, sei es umso wichtiger, wenn Private ihre Gärten für Bäume zur Verfügung stellen, um das innerstädtische Klima abzukühlen und etwas für die Biodiversität zu tun, betont die Weber, die auch Ratsfrau der Partei Gemeinsam für Aurich (GfA) ist. „Am schönsten ist es, wenn die Privatflächen für diese Aktion zur Straße zeigen, denn auch so können wir die Straßenzüge sichtbar begrünen und verschönern“, betont sie.

Hilfe für eine grüne Stadt

Außerdem werde die Stadt Aurich in den nächsten Jahren, aufgrund der prekären finanziellen Situation, kaum in der Lage sein, alleine für Begrünung im erforderlichen Maße zu sorgen. Im Durchschnitt seien die deutschen Städte zu 15 Prozent „bebaumt“; es müssten aber 30 Prozent sein, um in ausreichendem Maße Kohlendioxid zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und die innerstädtische Temperatur zu verringern. „Und so langfristig unter anderem Hitzetode zu verhindern“, sieht sich einen wichtigen Nutzen für die Menschen. Des Weiteren leisteten städtische Bäume einen Beitrag zum Regenwassermanagement.

Die Aktion „Fasten für Bäume“ funktioniert so

- Bürger spenden einen Baum, bringen diesen zu Webers Anwesen im Ligusterweg 14 in 26603 Aurich. Weber und Pohl kümmern sich darum, dass der Baum bei Menschen in der Stadt gepflanzt wird, die einen Platz in ihrem Garten haben.

- Oder: Bürger spenden Geld, wobei ein Obstbaum 25 Euro kostet, um Bäume zu kaufen. Die Geldspende kann im Ligusterweg 14 abgegeben werden.

- Oder: Bürger sagen Bescheid, wenn Platz für einen Baum vorhanden, aber kein Geld übrig ist.. Dann kann ein gespendeter Baum dort gepflanzt werden. - Gerne kann ein Baum auch von den Bürgern selbstständig im Garten auf Grund dieser Aktion gepflanzt werden. Wenn das der Fall ist, wird um eine Rückmeldung gebeten, weil die Bäume gezählt werden.

Die Kontaktdaten sind Heidurn Weber 04941/3458 zwischen 13 und 15 Uhr sowie heidrun@lesetoll.de

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