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Tipps der Feuerwehr Ostfriesland Hitze, Trockenheit und Feuer - Darauf sollten Sie achten


Bisher ist es einigermaßen glimpflich ausgegangen: Dieses Bild zeigt einen Flächenbrand in Strackholt, dessen Ausbreitung nur durch das Eingreifen von  Anwohnern verhindert werden konnte.
Feuerwehrverband Ostfriesland

Bisher ist es einigermaßen glimpflich ausgegangen: Dieses Bild zeigt einen Flächenbrand in Strackholt, dessen Ausbreitung nur durch das Eingreifen von Anwohnern verhindert werden konnte.

Feuerwehrverband Ostfriesland

Ostfriesland - Die Feuerwehren in Ostfriesland warnen derzeit vor Vegetationsbränden. Mit den erhöhten Temperaturen in den kommenden Tagen steigt laut Manuel Goldenstein, Sprecher des Feuerwehrverbands Ostfriesland, auch die Gefahr solcher Feuer. „Durch Sonnenstrahlung und ausgeprägter Wärme, besteht die Gefahr, dass sich Gräser, Büsche, Hecken und andere Vegetationsgewächse rasch entzünden und es zu einer schnellen Brandausbreitung kommen kann“, schreibt Goldenstein in einer Pressemitteilung.

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Graslandfeuerindex und Waldbrandgefahrenindex erklärt

Der Warnung liegt der Graslandfeuerindex zugrunde. Dieser befindet sich an diesem Sonntag auf Stufe 3 von 5 in Ostfriesland und soll nach Prognosen des DWD wieder fallen. Somit wird von einer sehr hohen Gefahr für eine Brandausbreitung in Vegetationen ausgegangen. Außerdem gibt es noch den Waldbrandgefahrenindex. Dieser bewegt sich in den nächsten Tagen prognostisch in den Bereichen 3,4 und 5 von fünf Gefahrenstufen. So sind alle Voraussetzungen erfüllt, dass es zu Bränden kommen kann.

Oft werden Vegetationsbrände durch menschliche Unachtsamkeit, wie zum Beispiel wie weggeworfene Zigaretten, Abflammgeräte, Lagerfeuer und Grills ausgelöst. Die Folgen in Mooren, Böschungen, Wiesen und Wäldern sind verheerend.

Tipps: Abstand und Löschmittel

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Deswegen bittet der Feuerwehrverband Ostfriesland um besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer. „Durch die Einhaltung von Regeln, wie die sachgerechte Entsorgung von Zigarettenkippen oder das Einhalten von Abständen zu entzündlichen Materialien, kann man unnötige Brände vermeiden“, betont Goldenstein.

Beim Umgang mit Abflammgeräten sollte immer ein Löschmittel bereitstehen, wie etwa ein Eimer Wasser oder ein bereitliegender Gartenschlauch. Denn bei der Nutzung der bis zu 1000 Grad Celsius leistenden Geräte ist die Strahlungshitze in der Regel nicht zu erkennen und kann große Schäden verursachen. Aus diesem Grund sollten die Geräte laut Feuerwehr in einer solchen Zeit nur besonnen oder besser gar nicht eingesetzt werden. Diese Tipps der Abstandsregelung und mit dem bereit stehenden Löschmittel gelten übrigens auch für Lagerfeuer und Grills.

Sollte sich ein Feuer ausbreiten oder nicht mehr kontrollierbar sein, so muss umgehend der Notruf 112 gewählt werden.

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