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NWZonline.de Region Ostfriesland Landkreis Aurich

Große Rettungsaktion vor Juist: Erst brach der Mast – und dann die Verbindung zum Skipper

15.09.2022 10:06

Juist Zahlreiche Einsatzkräfte mussten am späten Dienstagabend zu einem Rettungseinsatz für einen Einhandsegler vor der Insel Juist ausrücken. Der Bootsführer einer etwa elf Meter langen Segelyacht hatte sich bei der Seenotleitung Bremen gemeldet und geschildert, dass die Strömung ihn auf die Billplate drücken würde. Bedingt durch den starken Nordwind hatte sich in dem Bereich vor den Inseln eine gefährliche Brandung aufgebaut, die das Schiff immer weiter auf die der Insel vorgelagerten Sandbänke drückte.

Mast stürzt auf Deck

Die Seenotkreuzer der Inseln Borkum und Norderney sowie das Seenotrettungsboot Hans Dittmer der Insel Juist wurden unmittelbar in das noch unklare Suchgebiet entsandt. Nachdem das havarierte Segelschiff mehrfach hart durchsetzte, spitzte sich die Lage zu. Nach einer heftigen Grundberührung im Brandungsgürtel brach der Mast der Yacht und stürzte auf das Deck. Die vorher schon schwierige Verbindung zum an Bord befindlichen Skipper war nun abgerissen und kein Kontakt mehr möglich. So wurde um 22:54 Uhr entschieden, die Freiwillige Feuerwehr Juist ebenfalls zur Suche an den Strand zu schicken.

Mit Wärmebildkamera

Der Einhandsegler wurde von der Feuerwehr mit einem Anker gesichert.

Mit drei Fahrzeugen machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg zum Strand. Durch den massiven Einsatz von Licht und einer Wärmebildkamera wurde versucht, die Position des Schiffes ausfindig zu machen. Mehrere Kilometer weiter westlich wurden daraufhin kleinere Lichter ausgemacht. Wenige Minuten später konnte das Tochterboot des Seenotkreuzers Hamburg das Schiff erreichen. Jedoch fehlte der Alleinsegler. Sofort wurde das Suchgebiet an Land nach Nordwesten erweitert.

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Lichtzeichen einer Taschenlampe sorgten etwa 15 Minuten später für Erleichterung bei den Einsatzkräften. Der Mann war über ein Schlauchboot sicher an den Juister Strand gekehrt. Sichtlich erschöpft und leicht unterkühlt wurde er von der Feuerwehr empfangen, das Schlauchboot gesichert und der Mann vorsorglich dem Rettungsdienst der Insel übergeben.

Schiff gesichert

Nach mehr als zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die folgende Nacht blieb jedoch nur kurz. Bereits zum Sonnenaufgang waren zwei Feuerwehrmänner an den Strand zurückgekehrt, um das „Schipp up Strand“ durch einen Anker zu sichern und herumliegende Teile einzusammeln. Wie es mit dem Havaristen weitergeht, muss jetzt geklärt werden.

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Annika Schmidt Redakteurin / Redaktion Aurich
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