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Förderprogramm Aller.Land Begegnungsort und Denkwerkstatt – Kreise Aurich und Leer erhalten jeweils 40 000 Euro für Kulturkonzepte

Claudia Roth (l-r, Bündnis 90/Die Grünen), Staatsministerin für Kultur und Medien, Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, und Samo Darian, Leiter des Programmbüros Aller.Land, zeigen gemeinsam die Förderurkunde zur Stärkung von Teilhabe und Mitgestaltung von Kultur, Beteiligung und Demokratie in ländlichen Räumen. Der Bund stärkt die Kultur in strukturschwachen ländlichen Räumen mit bis zu 70 Millionen Euro.

Claudia Roth (l-r, Bündnis 90/Die Grünen), Staatsministerin für Kultur und Medien, Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, und Samo Darian, Leiter des Programmbüros Aller.Land, zeigen gemeinsam die Förderurkunde zur Stärkung von Teilhabe und Mitgestaltung von Kultur, Beteiligung und Demokratie in ländlichen Räumen. Der Bund stärkt die Kultur in strukturschwachen ländlichen Räumen mit bis zu 70 Millionen Euro.

dpa

Kreis Aurich/ kreis Leer - Die Landkreise Leer und Aurich sind zwei von 93 ausgewählten Regionen, die am Förderprogramm Aller.Land teilnehmen. Dazu erhalten sie für den Zeitraum von 2024 bis Mitte 2025 40 000 Euro. Ab 2025 könnten die beiden Landkreise dann sogar jeweils 1,5 Millionen Euro erhalten - wenn sie zu den 30 Regionen gehören, die nach der ersten Phase ausgewählt werden. Dann müssen die Regionen oder Kommunen jedoch von 2025 bis 2030 zehn Prozent selbst mit kofinanzieren.

Zwei Phasen

Das Förderprogramm Aller.Land, welches im Mai 2023 gestartet ist, untergliedert sich in zwei Phasen: der Entwicklungsphase und einer Umsetzungsphase. In der ersten Phase soll laut Ute König, Sprecherin des Förderprogramms, zunächst ein Netzwerk aufgebaut und ein Konzept für ein beteiligungsorientiertes Kulturvorhaben zu entwickelt werden. In der Umsetzungsphase, für die nicht jede Region ausgewählt wird, geht es dann um die Erprobung und Umsetzung der entwickelten Konzepte.

Zusammenleben im ländlichen Raum fördern und stärken

Das gesamte Programm zielt darauf ab, kulturelle, künstlerische und kreative Vorhaben zu stärken, die das Zusammenleben in ländlichen Räumen zu fördern und durch Bürgerbeteiligung die Demokratie vor Ort stärken. Dabei wurde Programm von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) als Programmpartner gestartet.

Landkreis Aurich will Kultur- und Begegnungsort schaffen

Der Landkreis Aurich hatte sich bei dem Förderprogramm mit der Schaffung eines Kultur- und Begegnungsortes in Aurich beworben. Dabei soll in einem partizipativen Prozess im Europahaus in Aurich ein politisch-kultureller Begegnungsort für die Region geschaffen werden. Dazu soll auf dem Gelände ein Gebäude laut König „für kurzformatige politisch-kulturelle Bildungsarbeit zu einem Drittort umgestaltet werden.“ Dort sollen dann zusammen mit Politikern, Personen aus dem Bereich Bildung sowie zivilen Akteuren bereits erprobte politisch-kulturelle Formate umgesetzt werden.

Landkreis Leer kreiert mobile „Denkwerkstatt“

Während der Landkreis Aurich einen festen Ort schaffen will, hat sich der Landkreis Leer mit einer mobilen „Denkwerkstatt“ beworben. Diese existiert in einem Bauwagen, fährt zu Orten und Schulen im Kreisgebiet und soll zum Mitdenken sowie Mitgestalten anregen. Die Denkwerkstatt soll laut Senioreneinrichtungen besuchen und dabei ein digitales Erinnerungsbuch erstellen. „So wollen wir aus der Erinnerung für die Zukunft lernen. Mit der „Denkwerkstatt“ machen wir aufsuchende Kulturarbeit und reisen zu den ganz besonderen und versteckten Kleinoden im Kreisgebiet. Über die Landschaftstypen verbinden wir die Menschen mit ihrer Heimat“, lautet es laut König in der Bewerbung des Landkreises.

Annika Schmidt
Annika Schmidt Online-Redaktion
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