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Partys in Ihrhove und Georgsheil „Mama geht tanzen“ kommt 2024 nach Ostfriesland

Die erste

Die erste "Mama geht tanzen"-Party in ganz Niedersachsen im Zeteler "Mark-4" war ein voller Erfolg. Jetzt kommt das Party-Konzept auch nach Ostfriesland ins Limit und ins Galaxy.

Veranstalter

Ihrhove/Georgsheil - Mütter in Ostfriesland aufgepasst: Die beliebte Partyreihe „Mama geht tanzen“ kommt nach Ostfriesland. Am 20. Januar findet die erste Veranstaltung 2024 im Limit in Ihrhove statt. Die zweite Veranstaltung der Reihe in Ostfriesland finden am 17. Februar im Galaxy in Georgsheil statt. Der Ticketverkauf für beide Events ist bereits eröffnet, schnell sein lohnt, denn die Events in Oldenburg und Zetel waren schon vor Wochen vorher ausverkauft.

Feiern im Limit und Galaxy

„Mama geht tanzen“-Partys richten sich an Mütter, Alleinerziehende, Frauen ohne Kinder und Großmütter. Auch Männer sind willkommen, jedoch nicht in großen reinen Männergruppen, da die Partys keine Singlebörsen sind. „Bei uns wird niemand ausgeschlossen, in der Regel stellen die Männer aber nicht mal fünf Prozent der Gäste“, erklärt Eventkoordinatorin Franziska Bruns. Sie ist das Gebiet Weser-Ems zuständig und hat in Niedersachsen mit den Partys nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal. Mit den beiden Veranstaltungen in Ostfriesland erweitert sie ihr Gebiet und erfüllt sich damit einen Wunsch. Durch eine Anfrage aus Ihrhove wusste sie bereits, dass dort Interesse besteht und auch die Betreiber des Galaxy in Georgsheil freuten sich über ihre Anfrage. Am Sonntag öffnete sie dann das Ticketportal für die beiden Events. Für Ihrhove sind bereits 70 Tickets verkauft, 400 gibt es. Für die Party im Galaxy sind auch schon 40 verkauft, dort gibt es aber Platz für bis zu 1000 Gäste. Bruns rechnet jedoch damit, dass auch die beiden Veranstaltungen in Ostfriesland schnell ausverkauft sein werden.

Von 20 bis 23 Uhr

„Mama geht tanzen“ ist ein Konzept, welches vor einem Jahr in Wuppertal entstand. Es soll Müttern die Möglichkeit geben, mal wieder richtig zu feiern und das zu humanen Zeiten. Aus diesem Grund finden die „Mama geht tanzen“-Partys immer nur von 20 bis 23 Uhr statt. „Bei normalen Partys ist es üblich geworden, immer später zu den Clubs zu fahren und vorher lange vorzutrinken. Das schaffen aber viele Mütter nicht mehr, weil sie am nächsten Tag wieder für ihre Kinder da sein müssen“, erklärt Bruns. Bei einem Ende von 23 Uhr hätten die Mütter danach noch genug Zeit sich auszuruhen und am nächsten Tag wieder voll für ihre Kinder da zu sein. Gegen 23 Uhr spielt der DJ in der Regel dann den Song „Time of my life“, das Lied, das vor allem durch den Film Dirty Dancing bekannt geworden ist, als Zeichen. Im Galaxy wie auch im Limit finden jedoch jeweils Folgeveranstaltungen statt, sodass Mütter, die noch länger bleiben wollen, dies auch können.

Viel positives Feedback

Die ausverkauften Events geben Bruns und den Initiatorinnen der Reihe recht. Die Menschen nehmen nicht nur zum Teil weite Anreisen auf sich - in Zetel waren sogar Mütter aus Norden - sie geben auch viel positives Feedback. „Viele loben die humane Uhrzeit, aber auch die geringe Zahl an Männern. Viele erzählen mir, sie fühlen sich so wohler und haben keine Angst, begrabscht zu werden“, berichtet Bruns. Die Stimmung bei den Events sei dabei trotz der frühen Uhrzeit und einer Überzahl an Frauen jedes Mal ausgelassen und das vor Anfang an. Bruns freut dabei auch, dass auch immer wieder viele junge Frauen ihre Partys besuchen. „Mama geht tanzen“ ist zwar der Titel der Veranstaltung, doch darf auch nicht zu ernst genommen werden. Auch junge Frauen ohne Kinder sind willkommen, ebenso wie ältere Frauen“, sagt sie.

Tickets gibt es für zehn Euro ausschließlich im Vorverkauf im Ticketshop unter https://mamagehttanzenweserems.ticket.io/?lang=en .

Annika Schmidt
Annika Schmidt Online-Redaktion
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