Aurich - Nach der brisanten Situation an der Schleuse Kukelorum in Aurich an Himmelfahrt mit mehr als 6000 Feiernden fordert der Landkreis Aurich eine Neuregelung für das nächste Jahr. Das hohe Einsatzaufkommen vor allem in den Abendstunden habe die Rettungsdienst gGmbH des Landkreises Aurich vor große Herausforderungen gestellt, heißt es in einer Mitteilung des Kreises. Die Rettungskräfte hatte eine Sammelstelle für Verletzte eingerichtet. „Hier muss 2025 eine Regelung herbeigeführt werden, um die Belastung für den Rettungsdienst gering zu halten.“ Gespräche mit den beteiligten Behörden sollen daher geführt werden.
„Binnen drei Stunden gab es zehn Einsätze für den Rettungsdienst, sodass zeitweise fünf Rettungsmittel dort zeitgleich im Einsatz waren. Diese hohe Fahrzeugbindung kann zu Einschränkungen für andere Einsätze führen“, heißt es weiter über die Vorkommnisse am Himmelfahrtstag. Daher wurde in Absprache zwischen Rettungsdienst und der Kooperativen Leitstelle Ostfriesland das Deutsche Rote Kreuz (DRK) alarmiert. Das DRK hatte eine Unfallhilfestelle vor Ort aufgebaut, wodurch sich Hilfesuchende direkt dorthin begeben konnten. Dort gab es zudem noch sechs weitere Einsätze, die durch das DRK ambulant versorgt wurden.
