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Schulentwicklung in der Stadt Aurich Grundschulen müssen auf neue Baugebiete reagieren

Die Erschließung des Baugebietes Im Timp geht voran. Darauf müssen sich jetzt auch die Grundschulen vorbereiten.

Die Erschließung des Baugebietes Im Timp geht voran. Darauf müssen sich jetzt auch die Grundschulen vorbereiten.

Günther Gerhard Meyer

Aurich - Die Erschließung neuer Baugebiete hat Auswirkungen auf die Schullandschaft. Das machte Ausschussvorsitzender Volker Rudolph (GAP/SPD) im Auricher Schulausschuss deutlich. Die Politik müsse auf die neue Entwicklung reagieren und das Angebot an den Grundschulen erweitern, weil vor allem mit jungen Familien zu rechnen sei. „Der Beginn der Diskussion ist jetzt wichtig“, betonte Rudolph, damit die Stadt bei Fertigstellung der ersten Häuser in den neuen Siedlungen vorbereitet sei. Schon jetzt seien „gewaltige Erdarbeiten“ im Baugebiet Im Timp zu beobachten, dem bisher größten Baugebiet in der Auricher Geschichte. Hier werde die benachbarte Grundschule Upstalsboom voraussichtlich erheblich mehr Schüler aufnehmen müssen. Die ersten Häuser würden vermutlich 2025 bezogen, mutmaßt Rudolph. „Familien mit Kindern im Grundschulalter werden einziehen“, stellte er fest.

Die Flüchtlingskrise hat noch keine gravierenden Auswirkungen

Aber auch die Flüchtlingspolitik durch den Krieg in der Ukraine habe Auswirkungen in der Schullandschaft, gab Grünen-Ratsherr Reinhold Mohr zu bedenken. Erster Stadtrat Hardwig Kuiper erklärte, dass die Stadt wöchentlich Meldungen aus dem Kultusministerium erhalte, wie die Verwaltung hier verfahren müsse. Aktuell handele es sich hier noch um „eine überschaubare Zahl“ an Neuankömmlingen. Außerdem sieht Kuiper auch die Kindertagesstätten betroffen. Hier sei man ebenfalls im Gespräch, aber es seine noch wenige Fälle. „Man kann die Kinder aber bisher noch an einer Hand abzählen“, sagte Kuiper. Für die Regelgruppen bedeute dies, dass ein zusätzliches Kind aufgenommen werde. Harald Bathmann (SPD) erklärte, dass für den Kreistag im Sommer erste Zahlen vorgelegt werden sollen. Aktuell würden Fragebögen verteilt.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
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