Aurich - Der Kindergarten „Rappelkiste“ hat den Kinderrechtsbaum am Georgswall besucht. Die angehenden Erzieherinnen Lara Röpkes und Anne-Marie Bontjes planen regelmäßig Projekte für die Kinder. „Dies ist das letzte Projekt im Rahmen der Ausbildung gewesen“, teilen beide mit. „Wir haben mit den Kindern zunächst besprochen, was Kinderrechte überhaupt sind und welche sie haben“, sagt Röpkes. Und zum Projekt gehörte deshalb auch ein Ausflug zum Kinderrechtsbaum am Georgswall in Aurich. Um den Ausflug machen zu können, haben die Kinder sich im Vorfeld selbst Wünsche und Rechte überlegt, um diese dort anzubringen.

Hier werden die Karten der Wallster Kinder mit den Kinderrechten am Kinderrechtsbaum befestigt.

Hier werden die Karten der Wallster Kinder mit den Kinderrechten am Kinderrechtsbaum befestigt.

privat

Die Wünsche wurden auf selbstgebastelte Marienkäfer, Sonnenblumen und Regenbogen geschrieben. „Die gebastelten Symbole repräsentieren die jeweiligen Gruppen aus dem Kindergarten“, erklärt Röpkes. Dann fuhr Busfahrer Johann Bokker die Kinder mit dem Einsteigerbus der Verkehrsbetriebe Ems-Jade (WEJ) zum Kinderrechtsbaum am Geogswall. Bokker begleitet die Aktion, die durch die NWZ und Emder Zeitung nach der Corona-Pause wieder auflebt, schon seit vielen Jahren.

Die Wünsche der Kinder sind vielfältig: Auf den Karten zu lesen ist unter anderem folgendes: „Das Kinderrecht einen Pool im Kindergarten zu haben“, „Das Kinderrecht auf eine gute Luft, damit die Bäume gesund bleiben – und wir auch“, „Das Kinderrecht, mehr bei Oma und Opa zu sein“ oder „Das Kinderrecht fröhlich und traurig zu sein“. Begleitet wurde der Besuch am Georgswall auch diesmal von dem Polizeibeamten Ewald Einnolf sowie eines Mitglieds des Kinderschutzbundes Aurich, Aurichs stellvertretendem Bürgermeister Artur Mannott (CDU), der stellvertretenden Leiterin der „Rappelkiste“, Nicole Haselhorst, der Gruppenleitung der „Marienkäfer“-Gruppe Hilda Lichtsinn-Aden und der beiden Auszubildenden Anne-Marie Bontjes und Lara Röpkes.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich