Südbrookmerland - Die private Weihnachtsbaum-Sammelaktion für die Jugendfeuerwehren in Südbrookmerland ist sehr gut angenommen worden. Das teilte Kobus Heiken auf NWZ-Anfrage mit. Die Führung der Jugendfeuerwehr Südbrookmerland spricht aufgrund des gezeigten Engagements der Freunde und Bekannten von einer vorbildlichen Aktion. „Sie sind die Helden für den Nachwuchs der Feuerwehr“, betonte auch Sven Janssen, Sprecher für den Kreisfeuerwehrverband. Denn den Mitgliedern der aktiven Feuerwehren blieb es aufgrund Corona erneut verwehrt, die alljährliche Weihnachtsbaumsammelaktion selber durchzuführen, um sich nicht mit Corona anzustecken. „Wir wollten die Einsatzbereitschaft nicht gefährden“, betonte Kobus Heiken. Dennoch wollte man nicht auf die Aktion verzichten, weil die Spenden wichtig für die Arbeit der Jugendfeuerwehr ist. Sportvereine beispielsweise durften für sich Spenden sammeln. Kurzerhand hatten sich deshalb die Freunde und Bekannten bei den fünf Jugendfeuerwehren der Gemeinde Südbrookmerland gemeldet, um am Samstag, 8.Januar, die Weihnachtsbaumsammelaktion durchzuführen. Die Spenden sind ein wichtiger Bestandteil, um etwaige Unkosten zu decken, etwa für das alljährliche Zeltlager oder Veranstaltungen.
Nie wurden in Ihlow mehr Weihnachtsbäume gesammelt
In der Gemeinde Ihlow sah die Sache ähnlich erfolgreich aus: Nie wurden mehr Weihnachtsbäume an die Straße gelegt. Dort durfte die Jugendfeuerwehr Ihlowerfehn mit Hilfe der aktiven Kameraden bei der Weihnachtsbaum-Sammelaktion in Ihlowerfehn und Ludwigsdorf die Trecker besetzen. Die Zahl der Weihnachtsbäume überstieg die Zahlen aus den Vorjahren um ein Vielfaches. Ebenso stiegen auch deutlich die Sach- und Geldspenden, die man der Jugendfeuerwehr zukommen lassen hat. Ein Teil dieser Spenden kommt dieses Jahr auch der neu gegründete Kinderfeuerwehr zu Gute.
Da die Aktion aufgrund der Corona-Pandemie unter besonderen Auflagen durchgeführt werden musste und auch die Verpflegung der Helfer deshalb auch nur begrenzt möglich war, wurden die Helfer vom MaTheo am Ihler Meer auf eine „Pommes mit Getränk“ eingeladen. Da die Einsatzbereitschaft der Aktiven nicht durch eine „Vermischung“ der eingeteilten Gruppen gefährdet werden sollte, kamen dieser Einladung nur die Jugendlichen nach.
