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Bildung Wiesmoorer Grundschüler bepflanzen Hochbeete

Christian Behrends

Hinrichsfehn - Der naturfreundliche Schulhof der Grundschule am Fehnkanal in Wiesmoor-Hinrichsfehn ist am Montag noch grüner geworden. Dort sind zwei neue Hochbeete aufgebaut und mit allerlei Gemüse- und Kräuterpflanzen bestückt worden. Eine Aktion, die im Rahmen des Projekts „Unser Schulgarten“ stattfand. Hierbei handelt es sich um eine Initiative der Landgard-Stiftung.

Die Kinder des zweiten Jahrgangs packten tatkräftig mit an, unterstützten Julia Meyer und Kim Schlüter von der Landgard Blumen & Pflanzen GmbH aus Wiesmoor und lernten so die einzelnen Pflanzen spielerisch kennen. Doch wie so häufig entschied auch bei den Schülern zunächst das Auge.

Salat, Gurke und Co.

„Diese Pflanze soll als erstes eingepflanzt werden“, waren sich die Nachwuchsgärtner schnell einig, als Julia Meyer die Frage an die Kinder richtete. Gemeint war die Staude namens Sandkraut, die mit ihrer weißen Blütenpracht die Aufmerksamkeit auf sich zog. Charlotte Elit aus der Klasse 2b hatte die ehrenvolle Aufgabe und durfte dieses Gewächs in das neue Hochbeet einpflanzen. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte die Achtjährige.

Zuvor war jede Menge Muskelkraft gefragt, denn die beiden Hochbeete mussten mit Holzhackschnitzel und Bio-Komposterde befüllt werden. „Die Erde stinkt aber“, meinten einige Schüler, ließen sich vom Duft der Komposterde aber nicht beirren und befüllten die Beete mit einer Schicht Hochbeeterde, die nicht so trockenempfindlich ist, so Julia Meyer.

Behutsam fanden auch die anderen Pflanzen, darunter Salat, Gurke, Petersilie, Kresse und weißer Kohlrabi, den Weg aus dem Topf in die frische Erde. Ein Pflanzplan diente als Anleitung, damit auch jede Pflanze ihren geeigneten Platz fand.

Schüler pflegen Beete

Das Bepflanzen war nur der Auftakt des fortlaufenden Schulprojekts, denn so ein Hochbeet muss auch weiterhin gepflegt und betreut werden. Diese Aufgaben übernehmen die Schüler. „Wir haben Material für den Schulunterricht bekommen und die beiden Klassen in Versorgungsteams eingeteilt“, erklärte Lehrerin Anna Weight das Naturprojekt, bei dem die Schüler im Laufe des Jahres noch einiges entdecken werden.

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