Leer - Mit Beginn des neuen Jahres 2023 gehen auch in Leer die Montags-Mahnwachen (Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine) weiter. Und das zudem am altbekannten Standort. Denn nachdem die Mahnwache aufgrund des Weihnachtsmarktes in der Innenstadt vorübergehend auf den Liesel-Aussen-Platz vor dem Zollhaus umziehen musste, konnte die erste Mahnwache dieses Jahres am Montag, 2. Januar, wie gewohnt auf dem Denkmalplatz stattfinden. Rund 70 Personen kamen zusammen.
Mechthild Tammena, Mit-Organisatorin der Mahnwache, führte in ihrer Ansprache aus, dass das alte Jahr uns viel abverlangt hätte und stellte dann die Frage, was dies aber im Vergleich zu dem sei, was die Ukrainer aushalten müssten. „Sie kämpfen ums Überleben und denken gleichzeitig an die Ukraine nach dem Krieg“, so Tammena, die allen Anwesenden im Anschluss an ihre Ansprache ein friedvolles und hoffnungsvolles Jahr 2023 wünschte. Wolfgang Kellner trug am Montag die Gedanken einer Künstlerin zur Situation in der Ukraine vor und Herbert Kroon sprach das Friedensgebet.
Die nächste Mahnwache findet am Montag, 9. Januar, statt. Sie ist die inzwischen 44. seit Beginn des Krieges in der Ukraine und findet unter dem Titel „Solidarität mit der Ukraine“ statt. Das schreibt Teilnehmer Wolfram Jäger in einer Mitteilung. Beginn auf dem Denkmalplatz ist um 17 Uhr. Wolfram Jäger und Martin Heimbucher werden ihre persönlichen Gedanken zum Krieg in der Ukraine vortragen. Das Friedensgebet spricht Herbert Kroon, so Jäger weiter.
