Leer - Noch ist Herbst, aber dennoch hat der Baubetriebshof der Stadt Leer inzwischen mit den Vorbereitungen für den nahenden Winter und damit auch den Winterdienst begonnen. Timo Kramer, Vorstand der Stadtwerke, sagte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass inzwischen der Tank und sie Silos mit Streugut gefüllt werden konnten.
Allerdings sind auch bei Streumaterialien wie Salz, Sole und Sand Lieferengpässe und Preissteigerungen zu spüren – Bei Salz schlagen sogar Kostenerhöhungen von über 30 Prozent zu Buche, informierte Kramer.
Die Lieferverträge für Salz und Sole mussten bereits im September abgeschlossen werden. „Salz ist im Vergleich zu den Vorjahren um 35 Prozent teurer geworden, Sole um circa zehn Prozent“, erklärte Kramer gegenüber unserer Redaktion. Es gibt sogar Lieferanten, die derzeit keine Angebote mehr abgeben, so Kramer weiter.
150 Tonnen Salz, 50 000 Liter Sole und 100 Kubikmeter Sand hat der Baubetriebshof inzwischen eingelagert, um Schnee und glatten Straßen trotzen zu können. Wie Stadtwerke-Pressesprecher Edgar Behrendt bereits in einem früheren Gespräch mit unserer Redaktion sagte, ist der Baubetriebshof auf alles vorbereitet. Egal, ob der Winter mild oder kräftig verläuft. „Auf Straßen verwenden wir überwiegend Salz in Kombination mit Sole, je nach Witterungslage variierend. Auf Rad- und Gehwegen verwenden wir überwiegend Sole“, erklärte Kramer. „An gefährlichen Stellen, zum Beispiel bei Bushaltestellen im Ein- und Ausstiegsbereich und an Kreuzungen, auch Salz. Sand verwenden wir auf der Dr.-vom-Bruch-Brücke und in Teilen der Altstadt. Ebenso wird Sand als zusätzliches abstumpfendes Streumittel bei Eisregen eingesetzt.“
