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Geschäftsführung dementiert Gerüchte Borromäus Hospital Leer hält an Geburtsstation fest

Auch künftig wird es im Borro Geburten geben – ab 1. Oktober unter einem neuen Chefarzt.

Auch künftig wird es im Borro Geburten geben – ab 1. Oktober unter einem neuen Chefarzt.

dpa-Symbolbild

Leer - Droht, dass die Geburtsstation des Borromäus Hospitals Leer schließt? Im Sozialausschuss des Landkreises Leer kam dies dieser Tage in einer öffentlichen Einwohnerfragestunde zur Sprache, als es um die zahlreichen, bereits vorgenommenen Schließungen von Geburtsstationen in anderen Krankenhäusern des Nordwestens ging.

1052 Geburten in 2021

Rasch stellte sich die Frage: Stimmt das Gerücht? Unsere Zeitung fragte bei der Pressestelle des Borro nach. Diese ließ jetzt durch die Geschäftsführung ausrichten: „Die Aussage, dass das Borromäus Hospital Leer die Geburtsstation schließen wird, ist falsch.“ Im vergangenen Jahr habe die Geburtenzahl bei 1052 gelegen und für dieses Jahr zeichne sich eine vergleichbare positive Entwicklung ab. „Die Geburtshilfe ist im derzeitigen Krankenhausvergütungssystem unterfinanziert, daher hat die „Regierungskommission für eine modere und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ im Juli erste Empfehlungen für eine kurzfristige Reform der stationären Vergütung, unter anderem für die Geburtshilfe vorgelegt, um zu verhindern, dass weitere Geburtshilfen aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden“, so die Geschäftsführung.

Fester Bestandteil

Weiter hieß es, dass die Wochenstation und der Kreißsaal fester Bestandteil des Borromäus Hospitals Leer und dessen Leistungsspektrums seien und bleiben würden.

„Dabei setzt das Team der Wochenstation und des Kreißsaals auf eine familienorientierte Geburtshilfe, wobei die Wöchnerinnen und ihre Familien im Zentrum stehen. Im Übrigen möchten wir darüber informieren, dass wir einen neuen Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe zum 1. Oktober 2022 eingestellt haben, worüber wir uns sehr freuen.“

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