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Eine Anlaufstelle für jedermann entsteht Für „Uplengens Upkamer“ in Remels wurde der Grundstein gelegt

Bürgermeister Heinz Trauernicht (r.) setzt den Grundstein in Form einer „Zeitkapsel“ für „Uplengens Upkamer“ in Remels.

Bürgermeister Heinz Trauernicht (r.) setzt den Grundstein in Form einer „Zeitkapsel“ für „Uplengens Upkamer“ in Remels.

Hoffmeier

Remels - Die Gemeinde Uplengen hat viel mit ihrer „Uplengens Upkamer“ vor. Das alte Einfamilienhaus in der Bismarckstraße 17 in Remels wird derzeit saniert und erhält einen Erweiterungsbau, damit es in nicht allzu ferner Zukunft eine Anlaufstelle beziehungsweise eine Begegnungsstätte für jede Person aus der Gemeinde sein kann – ob jung oder alt, gesund oder mit Einschränkungen. Jetzt am Dienstagvormittag, 29. August, ist der Grundstein für „Uplengens Upkamer“ gelegt worden und Bürgermeister Heinz Trauernicht sowie Vertreter der Gemeinde haben es sich nicht nehmen lassen, zu berichten, was ihnen für das Gebäude vorschwebt und was geplant ist.

Viel ist geplant

„Wir wollen einen offenen Ort für Gespräche, Beratungen und Kommunikation schaffen, wo man miteinander und voneinander lernen und Zeit miteinander verbringen kann“, erklärte Malte van Mark, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Denn „Uplengens Upkamer“, so wird auch in einer Mitteilung der Gemeinde deutlich, soll ab 2024 der Jugend-, Senioren- und sozialen Beratungsarbeit in der Gemeinde Uplengen ein gemeinsames Zuhause geben und gleichfalls ein Ort der Begegnung, Kultur, Freizeit, Integration und Interaktion für alle Bürgerinnen und Bürger werden. Im Erdgeschoss des Altbaus sollen die Beratungsangebote aus Uplengen gebündelt werden, wie zum Beispiel die Rentenberatung und die Schwangerenkonfliktberatung, und ins Dachgeschoss wird die Jugendarbeit einziehen. Der Anbau wird ein großer Raum, wo einmal rund 60 Personen Platz finden können und wo zudem ein Küchenbereich eingebaut wird. Dort sollen später beispielsweise Versammlungen, verschiedene Kurse, Workshops oder Gesprächsrunden stattfinden. „Auch wer einfach vorbeikommen, einen Kaffee trinken und Leute treffen möchte, ist willkommen“, sagte van Mark. Verbunden werden beide Gebäudeteile durch einen Flur, wo sich später einmal die Garderobe und Toiletten befinden werden.

Viele Anfragen von potenziellen Nutzern

Wie Gemeindemitarbeiterin Natasha Siebum erklärte, gehen bereits viele Anfragen von Leuten ein, die die Räumlichkeiten in der Bismarckstraße für Angebote nutzen möchten. „Zum Beispiel soll alle 14 Tage ein öffentlicher Nähtreff stattfinden“, sagte Siebum und fügte an, dass sie sich auch vorstellen könne, dass dort künftig Mutter-Kind-Treffen stattfinden und das bereits auch ein Seniorencafé in Planung ist. „Wir sind immer offen für Neues und für Vorschläge“, betonte Siebum. Derweil spielte Gemeindeoberhaupt Trauernicht mit der Idee, dass sich „Uplengens Upkamer“ auch sicherlich gut für einen kleinen Weihnachtsmarkt nutzen lasse. Um die Bürger umfassend über alle Angebote zu informieren, ist für die Zukunft ein digitaler Veranstaltungskalender geplant.

Austausch zwischen Jung und Alt

André Schäfer, Jugendpfleger der Gemeinde Uplengen, und Wiebke Buddenberg, Präventionsfachkraft, betonten bei der Vorstellung der Pläne für die Upkamer, dass sie hoffen, dass es vor Ort zu einem Austausch zwischen Jung und Alt kommt, woraus sich dann wiederum weitere Angebote für den Standort entwickeln. „Beispielsweise Selbsthilfegruppen“, nannte Buddenberg nur eine von vielen Möglichkeiten.

Als „Grundstein“ ist von Bürgermeister Trauernicht, Vertretern der Gemeinde, der Politik und des zuständigen Bauunternehmens eine Art „Zeitkapsel“ in eine Wand gemauert worden. Wie Malte van Mark erklärte, soll das Gebäude im April kommenden Jahres abgenommen werden.

Maike Hoffmeier
Maike Hoffmeier Ostfriesland-Redaktion/Leer
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