Bunde - Dass ein 25-Jähriger Donnerstagmittag, 16. März, nicht ins Gefängnis musste, verdankt er seiner Mutter. Die Justiz hatte per Haftbefehl nach ihm gesucht, die Mutter bezahlte die offene Geldstrafe und bewahrte ihren Sohn damit vor rund einem Monat in Haft. das schreibt die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim in einer Mitteilung.
Das aus deutschen und niederländischen Polizisten bestehende, grenzüberschreitende Polizeiteam hatte am Donnerstag gegen 13.20 Uhr die Fahrgäste eines Fernreisebusses überprüft, der über die Autobahn 280 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist war. Die Überprüfung der Personalien eines 25-jährigen Fahrgastes ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Oldenburg vorlag. Der Mann war im Jahr 2021 wegen Betrug, Diebstahl und Unterschlagung geringwertiger Sachen verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Restersatzfreiheitsstrafe von 31 Tagen verbüßen oder eine Geldstrafe von 930 Euro begleichen, heißt es weiter in der Mitteilung der Bundespolizei.
Weil der Mann die Geldstrafe nicht begleichen konnte, rief er kurzerhand seine Mutter an und bat sie um Hilfe. Die bezahlte die offene Geldstrafe bei der Bundespolizei in Oldenburg und bewahrte ihren Sohn damit vor rund einem Monat in Haft.
