Leer - Der Leeraner Emstunnel kommt seit ein paar Tagen häufiger in den Verkehrsnachrichten vor, denn die halbseitige Sperrung der A31 in Richtung Oberhausen sorgt immer wieder für Staus bis zum Anschluss Leer Nord. Doch die Baumaßnahme, die dafür verantwortlich ist, sei nun notwendig, erklärt Björn Buske, Sprecher der Autobahn GmbH, auf Anfrage. Es müssen mehrere Schadstellen beseitigt werden, darunter eine größere, die durch einen Autobrand entstanden ist.
2021 brannte ein Auto im Tunnel
2021 hatte ein brennendes Auto an der Fahrbahn und der Tunnelwand für Schäden gesorgt, unter anderem waren mehrere Fliesen abgeplatzt. Die müssen nun erneuert werden. Zudem besuchen Gutachter den Tunnel und suchen nach weiteren Schäden in Fahrbahn, Decken und Wänden, die im Laufe der Zeit aufgetreten sind. Betroffene Stellen werden geöffnet, begutachtet und dann ausgebessert. Um die Suche und die Reparaturarbeiten gefahrlos zu ermöglichen, wurde Ende August auf den Fahrstreifen Richtung Oberhausen eine Schutzwand aufgestellt, die den rechten Fahrstreifen abteilt. „Uns ist bewusst, dass es sich um eine viel genutzte Strecke handelt“, sagt der Sprecher der Autobahn GmbH, doch seien diese Arbeiten anders nicht machbar. Es gehe auch darum, den guten Zustand des Tunnels zu erhalten, damit nicht irgendwann wirklich größere Arbeiten notwendig werden.
Vollständige Sperrung wieder am 22. September
Bis zum 22. September soll die halbseitige Sperrung laut Plan noch anhalten und dann wird der Tunnel in der Nacht zum 23. September vollständig gesperrt, um die Schutzwand wieder abzubauen. Bislang sehe es so aus, dass dieser Plan auch eingehalten werden kann.
