Landkreis Leer - Auf Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Linke hat der Kreistag beschlossen, dass sich die Landkreis-Vertreter in den EWE-Gremien dafür einsetzen sollen, dass Stromsperren für Menschen, die unverschuldet hohe Nachzahlungen zu erwarten haben und ihre Rechnungen nicht, oder nicht in voller Höhe bezahlen können, vermieden werden. Darüber hinaus sollen sich die Vertreter des Kreises bei der Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Leer Wittmund und im Verwaltungsrat der Sparkasse Leer/Wittmund dafür einsetzen, dass Menschen, die durch die Energiepreiskrise eine Unterstützung (Stundung, Tilgungsaussetzung etc.) benötigen, diese auch erhalten. Die Art und Weise dieser Unterstützung soll durch die Sparkassengremien festgelegt und dem Kreistag vorgestellt werden. Die Antragsteller begründen ihre Forderung damit, dass die Energiekrise nich im Detail absehbar ist. Vorsicht sei gerade im Hinblick auf den sozialen Frieden in der derzeitigen Situation besser als Nachsicht. „Deshalb sind alle Akteure aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass wir als Gesellschaft gemeinsam diese Krise bewältigen. Selbstverständlich sind die Einflussmöglichkeiten der Kommunalpolitik begrenzt, aber sie sind da und sollen genutzt werden.“
Politik will Mitspracherecht in EWE-Gremien nutzen Stromsperren sollen im Landkreis Leer verhindert werden
Die Politik im Landkreis Leer will sich dafür stark machen, dass niemand aus dem Kreis eine Stromsperre fürchten muss.
dpa-Symbolbild
