Jemgum - Entlang der A31 in der Gemeinde Jemgum soll Großes entstehen. Genauer gesagt ein Solarpark auf einer Fläche von 18 Hektar und mit einer Leistung von 21,2 Megawatt. Das teilte Dominik Pfeifer, Projektentwickler für Projekte in Deutschland bei der IBC Solar, auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Das im Bereich Photovoltaik tätige Unternehmen mit Hauptsitz in Bad Staffelstein in Oberfranken steckt seit Herbst 2022 in den Planungen.
Inbetriebnahme für 2024 vorgesehen
Die IBC Solar selbst wird den Solarpark nicht betreiben, sondern ein Eigentümer aus der Gemeinde Jemgum. Derzeit wird das Bauleitverfahren eingeleitet, informierte Pfeifer. „Der Baubeginn ist in circa einem Jahr, die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2024 geplant“, sagte Pfeifer gegenüber unserer Redaktion. Mit dem Solarpark können dann am Ende rund 7000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Zu den Kosten des Projektes wollte die IBC Solar „aus vertraglichen Gründen“ keine Angabe machen.
Grünes Licht von der Politik
Wie Jemgums Bürgermeister Hans-Peter Heikens auf Nachfrage erklärte, ist im letzten Ausschuss für Bau, Raumplanung, Energie, Umwelt- und Klimaschutz der Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplans und zugleich die Änderung des Flächenplanes für das Vorhaben einstimmig beschlossen worden. „Damit wurde der Grundstein für das Vorhaben gelegt“, so der Bürgermeister. Und weiter: „Wir gehen jetzt mit beiden Plänen in die üblichen Verfahren. Das ganze Prozedere wird rund ein Jahr dauern.“
